Auf den Punkt
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Dec 3, 2020
Was bei den Corona-Hilfen besser laufen könnte
Play • 13 min

Der Teil-Lockdown wird verlängert und die Bundesregierung denkt darüber nach, wie sie die Wirtschaftshilfen umgestalten kann. Betroffene Unternehmer sind nervös.

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass der sogenannte Teil-Lockdown bis zum 10. Januar verlängert wird. Das heißt, Restaurants, Museen, Theater und Freizeiteinrichtungen bleiben mindestens bis dahin geschlossen. Dafür entschädigt sie der Staat mit Corona-Hilfen. Aber kommen die bei den Unternehmen an?

Natürlich laufe noch nicht alles reibungslos, sagt Monika Schnitzer. Doch Regierung und Behörden stünden nun mal vor einer gewaltigen Aufgabe, relativiert die Wirtschaftsweise.

Weitere Themen: Zahl der Neuinfektionen bleibt hoch, Italien verhängt über Weihnachten Reisestopp, Frankreich inspiziert 76 Moscheen.

Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

Redaktion: Laura Terberl

Produktion: Valérie Nowak

Zusätzliches Audiomaterial über dpa und Reuters.

Was jetzt?
Was jetzt?
ZEIT ONLINE
Update: Sag beim Abschied leise Servus
Donald Trump nimmt nicht an der Amtseinführung Joe Bidens teil. Seine Abschiedsrede hat er gestern Abend schon gehalten und die Gelegenheit genutzt, sich ein gutes Zeugnis auszustellen. Seinen Nachfolger Joe Biden hat er nicht namentlich erwähnt, er hat der neuen Regierung aber Glück gewünscht. Und Trump hat sich bei den Menschen in den USA bedankt. Trump wäre aber nicht Trump, wenn er es bei warmen Worten belassen hätte. Er hat unter anderem noch seinen früheren Chef-Strategen Steve Bannon begnadigt. Der müsste sich eigentlich ab Mai vor Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, Geld aus einer Onlinespendenaktion für den Bau einer Mauer zu Mexiko abgezweigt zu haben. Es soll um mehr als eine Million Dollar gehen. Der Lockdown geht mal wieder in die Verlängerung, das steht seit gestern Abend fest. Schulen und Kitas bleiben geschlossen. Medizinische Masken werden Pflicht, unter anderem in öffentlichen Verkehrsmitteln. Eine bundesweite nächtliche Ausgangssperre wird es erst mal nicht geben. Das sind die wesentlichen Ergebnisse der gestrigen Schalte zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Regierungschefinnen und -chefs der Länder. Etwas ganz anderes fordert eine Gruppe von Fachleuten aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Was hinter der "No-Covid"-Strategie steckt und was sie bringen könnte, ordnet Jakob Simmank aus dem ZEIT-ONLINE-Wissensressort ein. Außerdem im Podcast: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erhöht den Druck auf Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, ihren Beschäftigten mehr Homeoffice zu ermöglichen. Russlands Präsident Wladimir Putin geht baden - mit seinem Kritiker Alexej Nawalny und dessen jüngsten Korruptionsvorwürfen hat das allerdings nichts zu tun. Was noch? Mein Aufenthalt bei Ihnen im Knast hat mir außerordentlich gefallen.
10 min
Synapsen. Ein Wissenschaftspodcast von NDR Info
Synapsen. Ein Wissenschaftspodcast von NDR Info
NDR Info
(23) Macht doch mal das Licht aus!
Licht bedeutet für viele Menschen Wohlstand, Produktivität und Sicherheit. Doch zu viel Licht ist auch eine Bedrohung für Tiere und Pflanzen - und auch Menschen können unter Lichtverschmutzung leiden. Denn immer weniger Regionen auf der Welt werden nachts noch richtig dunkel. Lichtverschmutzung ist daher mittlerweile ähnlich bedrohlich für Lebewesen wie die Verschmutzung von Wasser und Luft oder die Verschmutzung durch Chemikalien. Wissenschaftsjournalistin Daniela Remus berichtet im Gespräch mit Maja Bahtijarević, welchen Schaden zu viel Helligkeit anrichten kann, an welchen Orten es überhaupt noch so dunkel wird, dass wir dort die Sterne sehen können, und wie ein Dorf in Norddeutschland gegen zu viel Licht im Ort vorgeht. Die Hintergrundinformationen • SCIENCE | Lichtverschmutzungsatlas 2016 https://advances.sciencemag.org/content/2/6/e1600377 • Lichtverschmutzungskarte mit fortlaufender Aktualisierung https://www.lightpollutionmap.info/#zoom=4.00&lat=45.8720&lon=14.5470&layers=B0FFFFFTFFFFFFFFFF • Büro für Technikfolgenabschätzung im Bundestag | Ursachen, Auswirkungen und Ausmaß der Lichtverschutzung https://www.tab-beim-bundestag.de/de/aktuelles/20200722.html • Vereinigung der Sternenfreunde e.V. | Fachgruppe Dark Sky http://www.lichtverschmutzung.de • Leibniz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin | Yile Tao, Justyna Wolinska, Franz Hölker and Ramsy Agha: "Light intensity and spectral distribution affect chytrid infection of cyanobacteria via modulation of host fitness", erschienen in "Parasitology." bei Cambridge University Press - 147(2020)11, S. 1206-1215 https://www.cambridge.org/core/journals/parasitology/article/light-intensity-and-spectral-distribution-affect-chytrid-infection-of-cyanobacteria-via-modulation-of-host-fitness/D491C209ABF241D5A5D28DBDBDFE0FA9 • Leibniz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin | Andreas Jechow und Franz Hölker: "Evidence That Reduced Air and Road Traffic Decreased Artificial Night-Time Skyglow during COVID-19 Lockdown in Berlin, Germany", erschienen in "Remote Sensing." bei MDPI - 12(2020)12, 3412 https://www.mdpi.com/2072-4292/12/20/3412 • Leibniz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin | Antje Kerkow, Ralf Wieland, Linus Früh, Franz Hölker, Jonathan M. Jeschke, Doreen Werner, Helge Kampen: "Night matters - why the interdisciplinary field of 'night studies' is needed", erschienen in "Multidisciplinary Scientific Journal" bei MDPI - 3(2020)1, S. 1-6 https://www.mdpi.com/2571-8800/3/1/1 • Leibniz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin | Andreas Jechow, Christopher C. M. Kyba und Franz Hölker: "Mapping the brightness and color of urban to rural skyglow with all-sky photometry", erschienen in "Journal of Quantitative Spectroscopy & Radiative Transfer"bei ScienceDirect - 250(2020), 106988 https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0022407319309392?via%3Dihub
44 min
OK, America?
OK, America?
ZEIT ONLINE
Wie sicher ist Joe Bidens Amtseinführung?
1.400 Polizisten der Capitol Police standen etwa 8.000 Trump-Anhängern gegenüber, bevor das Kapitol gestürmt wurde. Warum war das Gebäude, in dem der Kongress am vergangenen Mittwoch den Wahlsieg von Joe Biden bestätigte, nicht besser gesichert? Steven Sund, der Chef der Capitol Police, sagte der "Washington Post", er habe im Vorfeld vergeblich um Unterstützung bei der Nationalgarde gebeten. Die Aufarbeitung des Sturms auf das Kapitol wird die USA noch lange beschäftigen. Kurzfristig geht es in Washington, D. C., jedoch jetzt darum, die Amtseinführung von Joe Biden am 20. Januar sicher zu gestalten. Die Angst vor neuen Ausschreitungen nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch in Landeshauptstädten der Bundesstaaten ist groß. Politisch wird derweil diskutiert, ob Donald Trump noch seines Amtes enthoben werden sollte. Die Demokraten forcieren ein Impeachment. Das Verfahren im Senat würde aber wohl erst in die Präsidentschaft von Biden fallen – der darum wirbt, im Senat auch Zeit für die Bestätigung seiner Kabinettsmitglieder und für weitere Corona-Hilfen zu schaffen. Wie sich Donald Trump in den letzten Tagen seiner Präsidentschaft verhält, was ein zweites Impeachment bedeuten würde und wie angespannt die Stimmung in der Hauptstadt ist, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem beantworten wir weitere Hörerinnenfragen. Und im "Get Out": ein Auszug aus der ersten Predigt von Raphael Warnock seit seinem Sieg bei der Senatswahl in Georgia und die Netflix-Dokumentation "Pretend It's a City". Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.
1 hr 4 min
Alles gesagt?
Alles gesagt?
ZEIT ONLINE
Ai Weiwei, Why Are You So Angry?
Ai Weiwei, one of the most adored and influential - some might say, most dangerous - artists of our time, is our guest on the third English-language episode of “Alles gesagt?” (“Nuff Said?“), ZEIT’s never-ending podcast. Ai Weiwei is not only an artist, he’s also an architect (he helped design the National Stadium in Beijing) and a filmmaker (he directed the Oscar-nominated documentary "Human Flow”). He is also well-known as a political activist for his fight for democracy and freedom of speech in his home country and for his criticism of the Chinese government for its censorship. The hosts of “Alles gesagt?“, Jochen Wegner and Christoph Amend, met with Ai Weiwei in his Berlin studio this August. Ai Weiwei was born 1957 in Beijing as a son of author Ai Qing, a highly esteemed poet under Mao in the early 1950s. Ai grew up in re-education camps with his family after his father fell from grace with the Mao regime and was banned in 1961. (He was rehabilitated in 1976, two years after Mao’s death). In 1978, Ai Weiwei started studying animation at the film academy in Beijing before moving to New York in the 1980s. He lived in the U.S. until the early 90s, returning to Beijing in 1993 due to the illness of his father and becoming established as an artist in his home country. He had a major international breakthrough with his work “Fairytale," displayed at documenta 12 in 2007, a piece which brought 1,001 Chinese people to Kassel. Ai Weiwei has been arrested several times for his political activism. In 2011, he spent 81 days in solitary confinement, an event which was accompanied by a wave of international protest. His passport wasn't returned to him until 2015, at which time he left China for Germany, living in Berlin between 2015 and 2019, where he held a guest professorship at Berlin University of the Arts. In 2019, he decided to move to Cambridge with his family, criticizing Germany for its intolerance and racism, but he still runs his studio in Berlin. In this episode, Ai Weiwei talks about his Chinese roots, his adventures in the United States, and his experience with living in Germany. He explains his love for blackjack and criticizes the global art market. For the first time, our infinite podcast did not come to an end. Ai Weiwei is the first guest who did not choose a Schlusswort (final word) to signify the end of our conversation, and simply left. So we are still recording.
5 hr 9 min
Das Politikteil
Das Politikteil
ZEIT ONLINE
Die USA nach dem Sturm aufs Kapitol: Was tun mit dem Zorn?
Der Countdown läuft: Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue US-Präsident Joe Biden vereidigt wird – und die Ära Donald Trump endgültig vorbei ist. Aber wie sicher ist die Amtseinführung des neuen Präsidenten überhaupt? Wie groß ist die Gefahr eines Anschlags? Wohin geht die Wut der Trump-Anhänger, wenn er die politische Bühne verlässt? Und wie geht es weiter mit dem Impeachment? In der neuen Folge von „Das Politikteil“ sprechen wir mit Rieke Havertz, US-Korrespondentin für ZEIT ONLINE in Washington, über die explosive Lage in den USA. Gut eine Woche nach dem Sturm auf das Kapitol fragen wir, wie groß die Mobilisierungskraft Trumps heute noch ist – und was genau Biden nach seiner Vereidigung tun muss, um das tief gespaltene Amerika zu befrieden. Kann es im Interesse der neuen Administration sein, dass das Impeachmentverfahren gegen Trump über Monate die Nachrichten dominiert? Welche neuen Gesetze braucht das Land, um Ungleichheit und Rassismus zu bekämpfen? Wie kann es gelingen, die Wütenden, die Zornigen wieder in einen Dialog einzubinden? Im Podcast „Das Politikteil“ sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeberinnen Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.
1 hr 8 min
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