OK, America?
OK, America?
Oct 15, 2020
Der Kampf um die Swing States
58 min

In Florida möchte US-Präsident Donald Trump am liebsten Küsse an alle verteilen (https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-10/donald-trump-wahlkampf-auftritt-florida-usa) und keine 24 Stunden später steht er auf einer Bühne in Pennsylvania, um dort seine Anhängerinnen und Anhänger zum Wählen aufzurufen. Und sein demokratischer Herausforderer Joe Biden reist, wenn auch coronabedingt eingeschränkter, von Ohio bis Nevada, um seine Wählerinnen und Wähler zu motivieren.

Weniger als drei Wochen vor der Wahl sind die beiden Präsidentschaftskandidaten fast nur noch in den umkämpften Swing States unterwegs. In diesen Bundesstaaten wird nicht traditionell immer republikanisch oder demokratisch gewählt, sondern mal für die eine, mal für die andere Partei gestimmt.

Und wer in welchem Bundesstaat gerade vorne liegt, verkündet fast täglich eine neue Umfrage. Doch nach der Wahl 2016 ist die Skepsis gegenüber Prognosen und Wahrscheinlichkeiten groß. (https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-09/us-praesidentschaftswahl-donald-trump-waehler-waehlergruppen-umfragen)

Welche Swing States in diesem Jahr besonders wichtig sind, wieso einige wenige Staaten immer entscheidender werden und wie verlässlich die Umfragen wirklich sind, diskutieren wir im US-Podcast. Er erscheint wöchentlich immer donnerstags.

Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

Das Politikteil
Das Politikteil
ZEIT ONLINE
Deutschland im Corona-Winter: So überwinden wir den Egoismus.
Eine irre Weihnachtsdebatte, neue Auflagen für den Einzelhandel, wilde Diskussionen über ein Böllerverbot: Angesichts der hohen Infektionszahlen streitet Deutschland über die Corona-Maßnahmen, Politiker überbieten sich in Alarmismus – und bei all dem Geschacher um etwaige Lockerungen scheint das verloren gegangen zu sein, was die große Errungenschaft war in der ersten Welle: die Solidarität der Menschen untereinander, das Gemeinschaftsgefühl. Heinz Bude, Soziologieprofessor an der Universität Kassel und Verfasser des Buchs "Solidarität: Die Zukunft einer großen Idee" (Hanser Literaturverlage, 2019), war im Frühjahr einer der wenigen Optimisten, die prophezeiten, dass die Pandemie nicht nur Schlechtes, sondern auch einiges Gutes hervorbringen würde. In der neuen Folge von „Das Politikteil“ sprechen wir mit dem Seelendeuter der Deutschen über den neuen Egoismus, die gesellschaftlichen Folgen des verlängerten Lockdowns und darüber, was die Politik nun tun muss, um den Zusammenhalt wieder zu verbessern. Es brauche einen "solidarischen Pragmatismus", so Bude, bei dem auch die Städte und Kommunen eine stärkere Rolle spielen müssten. Heinz Bude war auch Mitglied des interdisziplinären Beratergremiums, das die Bundesregierung in der ersten Phase der Corona-Pandemie zu Rate gezogen hatte. Im Podcast „Das Politikteil“ sprechen wir jede Woche über das, was die Politik aktuell beschäftigt, über die Geschichten hinter den Nachrichten und darüber, was noch kommen könnte. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.
1 hr 1 min
Was jetzt?
Was jetzt?
ZEIT ONLINE
Kanzler Kurz bittet zum Corona-Test
In Österreich hatte Kanzler Sebastian Kurz vor einigen Wochen angesichts der steigenden Neuinfektionen einen strengen Lockdown verhängt. Seitdem haben sich die Infektionszahlen wieder reduziert; kommende Woche sollen Lockerungen in Kraft treten. Flankiert werden sie von einem Instrument, das schon Österreichs Nachbarland Slowakei angewandt hat: Massentests. Ob Aufwand und Nutzen in einem sinnvollen Verhältnis stehen und ob die Tests in der Slowakei geholfen haben, erklärt ZEIT-Korrespondent Florian Gasser aus Innsbruck. Die harten Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie waren schon lange bekannt, doch Corona hat ein grelles Schlaglicht darauf geworfen. Mit Werkverträgen über Subunternehmen, der Umgehung des Mindestlohns und unzureichendem Arbeitsschutz soll nun Schluss sein: Arbeitsminister Hubertus Heil hat strenge Auflagen angekündigt, ab Januar sollen Werkverträge verboten, der Anteil von Leiharbeitern ab April begrenzt werden. ZEIT-ONLINE-Investigativredakteurin Anne Kunze schreibt seit Jahren über Missstände in der Branche. Mit Rita Lauter spricht sie darüber, ob das geplante Gesetz sie beenden kann, oder ob sich die Lobbyarbeit der Fleischunternehmer gegen die neuen Regeln gelohnt hat. Und sonst so? Von Menschen, Eulen und Lerchen. Weitere Infos: Österreich ist dunkelrot https://www.zeit.de/politik/2020-11/corona-pandemie-oesterreich-lockdown-digitales-studium-erstsemester-nachrichtenpodcast Die Schlachtordnung https://www.zeit.de/2014/51/schlachthof-niedersachsen-fleischwirtschaft-ausbeutung-arbeiter Operation Fettfleck https://www.zeit.de/2020/50/fleischindustrie-ausbeutung-toennies-schlachthof-corona-mindestlohn-arbeitsschutz-gesetz There Are 6 Human Chronotypes, Not Just Morning Larks And Night Owls, Study Says https://www.sciencealert.com/scientists-say-there-are-6-human-chronotypes-not-just-morning-people-and-night-owls Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Alexander Eydlin, Anne Schwedt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Und Tassen, T-Shirts, Turnbeutel – “Was-Jetzt?“-Merch gibt’s hier: https://shop.spreadshirt.de/zeit-podcasts/was+jetzt?idea=5e6f7a6d5fd3e41db0da9d93
11 min
Amerika, wir müssen reden!
Amerika, wir müssen reden!
NDR Info
#12 Vorsicht vor dem deutschen Hund!
An Thanksgiving gab es bei Jiffer und Ingo wie angekündigt Süßkartoffel-Auflauf mit überbackenen Marshmallows und nur virtuelle Besucher. In Amerika könnte die Party vielleicht noch unangenehme Folgen haben. Weil viele ihre Familien und Freunde über die Feiertage besucht hatten, warnt der US-Virologe Fauci vor einer neuen Infektionswelle. Sorgen machen sich die beiden Hosts des Podcasts auch über die langen Schlangen vor den Suppenküchen und Tafeln in den USA. Donald Trump hat dagegen ganz andere Sorgen, er hat sein erstes Interview seit der Wahl gegeben und wie gewohnt bei Fox-News über die Medien und den gestohlenen Sieg geschimpft. Spannend wird jetzt, wer am Ende alles ins Weiße Haus zieht. Kelly, Yellen und viele andere Namen und Gesichter sind auch in Europa bekannt. Und dann spielt plötzlich auch der Schäferhund des gewählten Präsidenten eine wichtige Rolle in der neuen Episode. Beim Spielen mit seinem Hund hat sich Joe Biden nämlich am Knöchel verletzt und musste deshalb am Wochenende ins Krankenhaus. Ein Grund, warum sich auch Paul wieder Sorgen macht, der Schwiegervater von Jiffer. Trump am Telefon - das erste Interview seit der Wahl (tagesschau.de) https://www.tagesschau.de/ausland/trump-tv-interview-101.html Joe Biden verletzt sich beim Spielen mit dem Hund (Washington Post) https://www.washingtonpost.com/politics/2020/11/29/biden-twisted-ankle/ In Georgia geht der Wahlkampf weiter (ARD Weltspiegel/Video) https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/usa-video-148.html Amerikaner fragen - ARD Korrespondenten antworten (NDR Info Podcast) https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4398.html
24 min
Alles gesagt?
Alles gesagt?
ZEIT ONLINE
Richard Socher, was denken Maschinen?
Er ist einer der einflussreichsten jungen Forscher für Künstliche Intelligenz, lebt im Silicon Valley und ist geboren in der DDR: Richard Socher ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin. 1983 kam er als Sohn eines Wissenschaftlers und einer Ingenieurin in Dresden auf die Welt, wuchs einige Jahre in Äthiopien auf, studierte Computerlinguistik in Leipzig und Saarbrücken – und machte sich einen Namen, als er in den USA an den berühmten Universitäten von Princeton und Stanford an neuronalen Netzwerken für Spracherkennung forschte. Richard Socher ist heute einer der international meistzitierten K.I.-Forscher. Eine Assistenzprofessur in Princeton lehnte er ab und gründete stattdessen ein Start-up, das 2016 vom amerikanischen Techkonzern Salesforce übernommen wurde. Richard Socher wurde Chefwissenschaftler von Salesforce und blieb es bis zum Juli dieses Jahres, als er bekannt gab, erneut ein Start-up zu gründen. Mit Jochen Wegner und Christoph Amend, den Gastgebern von "Alles gesagt?", unterhält sich Richard Socher über den Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf unser Leben, darüber wie ihn die DDR geprägt hat, warum es ihn nicht in Deutschland gehalten hat – und was ihn an seiner zweiten großen Leidenschaft, dem Paragliden, so fasziniert. Auch diese Folge von "Alles gesagt?" wurde per Videoschaltung aufgenommen. Während die Gastgeber des Podcasts in Berlin saßen, schaltete sich Richard Socher aus Idaho zu. Er reiste zum Zeitpunkt der Aufnahme mit seiner Partnerin in einem Wohnmobil durch die USA. Nach 8 Stunden und 17 Minuten beendete Richard Socher die Unterhaltung, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.
24 sec
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