Warum müssen wir Wohnungspolitik anders denken?
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Im Koalitionsvertrag 2021 kündigte die Ampelkoalition an, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu bauen. Dieser Neubau solle die angespannten Wohnungsmärkte entlasten und bezahlbaren Wohnraum schaffen. Wir diskutieren, was hinter "Wohnungsmärkten" und "sozialem Wohnungsbau" steckt und wie der Traum vom Eigenheim die Wohnungspolitik prägt, warum die Wohnungsfrage eine Verteilungsfrage ist und wieso sie weder sozial noch ökologisch allein mit Neubau beantwortet werden kann.

Sozial-ökologische Transformation bedeutet Wohnungspolitik neu zu denken.

Weitere Informationen zum Thema:

  • Bundestagsdebatte zu den Vorhaben des Bundesbauministeriums am 13.01.2022

  • Koalitionsvertrag 2021

  • Barbara Schönig und Lisa Vollmer (Hrsg.): Wohnungsfragen ohne Ende!? Ressourcen für eine soziale Wohnraumversorgung. Bielefeld: transcript. 2020.

  • Friedrich Engels: Zur Wohnungsfrage. 1873.

  • Hans-Jochen Vogel: Mehr Gerechtigkeit! Wir brauchen eine neue Bodenordnung – nur dann wird auch Wohnen wieder bezahlbar. Freiburg im Breisgau: Herder Verlag. 2019.

  • Andrej Holm. VSA-Verlag für das Studium der Arbeiterbewegung: Wohnen zwischen Markt, Staat und Gesellschaft Ein sozialwissenschaftliches Handbuch. 2021.

  • Barbara Schönig, Justin Kadi und Sebastian Schipper: Wohnraum für alle?! Perspektiven auf Planung, Politik und Architektur. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung. 2018.

  • Ingo Lachmann: Endstation Eigenheim: Zur deutschen Einfamilienhausförderung im Spannungsfeld von Raumordnungszielen und Wohnungsbaupolitik. Kassel: Infosystem Planung, Univ. 2004.

Hört die Signale ist der Podcast der Naturfreundejugend Deutschlands. Weitere Informationen unter podcast.naturfreundejugend.de

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