Bewusst leben - Der Podcast für mehr Balance im Alltag!
Durch aktives Handeln glücklicher werden. Alex erzählt wie das Verlassen der Komfortzone seine Phase des unglücklich seins beendet hat.
May 29, 2017 · 21 min
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#7 Wege zum glücklich sein! Glück und glücklich sein sind stark individuell definierbar und von vielen Variablen abhängig. Ehrlichkeit zu sich selbst ist eine der Grundvoraussetzungen zum glücklich sein. Bewusstes Evaluieren der momentanen und vergange...

#7 Wege zum glücklich sein!

  • Glück und glücklich sein sind stark individuell definierbar und von vielen Variablen abhängig.
  • Ehrlichkeit zu sich selbst ist eine der Grundvoraussetzungen zum glücklich sein.
  • Bewusstes Evaluieren der momentanen und vergangenen Handlungen mit den persönlichen Zielen basierend auf den eigenen Werten und Normen hilft den Kurs richtig zu setzen.
  • Bin ich da wo ich sein will? Was muss ich tun oder verändern um dorthin zu gelangen?
  • Das Verlassen der Komfortzone und das bewusste Erleben negativer, unangenehmer oder sogar schmerzhafter Erfahrungen kann es uns erst ermöglichen, einen glücklicheren und erfüllteren Zustand zu erreichen.
  • Hilfsmittel zur Evaluation: Alex Mindmap/Visionboard zum Jahresanfang mit den vier Teilbereichen des Lebens:
    • soziales Umfeld
    • Karriere/Beruf
    • Gesundheit
    • Werte & Normen
  • Verschriftlichung von Gedanken (Journal z.B.) und der Austausch mit Freunden/Vertrauten bilden eine große Stütze.
  • Lernen, dem eigenen Körper zuzuhören kann eine große Hilfe dabei darstellen, einen für sich selbst falschen Kurs zu identifizieren.

Shownotes der Folge – Durch aktives Handeln glücklicher werden. Alex erzählt wie das Verlassen der Komfortzone seine Phase des unglücklich seins beendet hat:

 

Transkript der Folge – Durch aktives Handeln glücklicher werden:

Folge 007: Wie Du durch aktives Handeln glücklicher wirst. Alex erzählt wie das Verlassen der Komfortzone seine Phase des unglücklich seins beendet hat.

A: Moin, wir sind hier wieder bei den Mindpreneuren und wir sind hier wieder ready für euch mit einer neuen Folge. Hi, Frede.

F: Ja, herzlich willkommen, grüß dich, Alex.
A: Jo, also irgendwie klingst du anders als sonst, was ist da passiert?

F: Ich habe mein Headset-Mikrofon getauscht gegen ein neues Mikro, habe mir ein kleines Upgrade gegönnt und, ja, bin mal gespannt wie der Sound so bei dir als Hörer rüberkommt.

A: Bisher auf jeden Fall sehr, sehr geil. Also das ist ein großer Unterschied, cool. Alles klar. Worüber wir heute mit dir eigentlich reden wollen ist das Thema glücklich sein, weil das ein zentraler Kernaspekt auch irgendwo dessen ist, was wir hier machen mit diesem Podcast. Weil die Tatsache, dass wir in einer Zeit leben und die Möglichkeit haben so etwas auch umzusetzen als Unternehmer, Entrepreneure, wie man das auch immer nennen möchte, das macht uns irgendwie glücklich, und dass wir über Themen reden können und das teilen können mit einem größeren Publikum, die uns faszinieren, inspirieren, das macht uns einfach glücklich. Und deswegen wollen wir in gewissen regelmäßigen Abständen einfach mal über das Thema glücklich sein auch reden und diskutieren. Das bietet sich gerade an, weil in dem speziellen Fall ich im letzten halben Jahr da eine Erfahrung gemacht habe und, ja, da wollte ich eigentlich mit dir, Zuhörer, und auch mit dir, Frederick, mal drüber diskutieren, philosophieren und schauen, wo wir da so rauskommen bei der ganzen Sache.

F: Ja, cool. Find ich gut, dass du da direkt ein Beispiel rausbringen willst. Ich denke, das ist für jeden relevant. Jeder, der sich in irgendeiner Art und Weise auch mit dem persönlichen Weiterentwickeln oder mit sich selbst auch auseinandersetzt und vielleicht auch Ziele anstrebt, unternehmertechnisch oder auch beruflich, privat, wie auch immer, der macht das ja aus bestimmten Gründen und ich denke, dass bei einigen Sachen das glücklich sein oder glücklich werden auch irgendwo ein großes Ziel darstellt. Und dann ohne großes Bimbamborum, leg einfach mal los mit deiner Story.

A: Ja, eine Sache kurz vorher noch, ich glaube glücklich sein hat auch viel damit zu tun, was speziell in deiner jeweiligen, individuellen Situation gerade los ist, und ich glaube glücklich sein ist für jeden Menschen ganz, ganz unterschiedlich wie alle Themen, die wir behandeln. Das ist immer auch unsere sehr subjektive Sichtweise auf Dinge und das ist auch, glaube ich, gut so und wenn du den Podcast hier hörst, dann hast du auch aus einem speziellen Grund eingeschaltet, eben weil du vielleicht auch glücklicher und erfüllter leben willst. Das ist auch so ein bisschen die Message, die wir hier verbreiten wollen und dann, glaube ich, könnte dich die Geschichte, die kommt, auf jeden Fall inspirieren oder zum Nachdenken anregen. Also, alles klar.

F: Cool.

A: Dann lege ich mal los, und zwar ist es so, dass ich, ja, eigentlich schon immer das mache, worauf ich wirklich Lust habe im Leben und wo mir einfach auch mein Bauchgefühl sagt, und da höre ich auch ganz stark drauf und nicht nur auf die rationale Seite, dass ich das mache, was mir wirklich Spaß bringt. Und das hat auch mit einer Erfahrung zu tun, die ich in früher Kindheit gemacht habe, da habe ich jemanden verloren, der mir sehr nahestand und ich habe da eigentlich unbewusst und etwas später dann bewusst entschieden, ich mache auch wirklich nur noch das im Leben, was mir Spaß macht und was mich glücklich macht, weil mir das einfach gezeigt hat, wie schnell das Leben vorbei sein kann. Und wenn man das dann nicht nutzt und auch nicht in einer Gesellschaft, wo es auch noch möglich ist bei uns, dass du machen kannst, was dich glücklich macht, das nicht umsetzt, dann ist es schade. Auch schade um deine Skillsets, die du hast und auch schade um die Energie, die du, ja, in Tatendrang umsetzen kannst. Und das habe ich eigentlich schon immer gemacht und das habe ich auch im letzten halben Jahr gemacht. Also ich bin wie gesagt Musiker und ich habe meine eigene Band, die auf jeden Fall auch immense Schritte nach vorne macht gerade und das ist auch eine Sache, die, wenn man da so viele Jahre dran arbeitet, mich unglaublich glücklich macht. Ich habe jetzt auch im letzten halben Jahr so die Endphase meines Masterstudiums im Bereich Musik, Musikmanagement durchlaufen. Und auch das ist eine Sache, da habe ich mich bewusst für entschieden und das ist eine Sache, die mir unglaublich Spaß macht und mich glücklich macht. Ich setze mich mit dem Thema Gesundheit auseinander. Alles, was wir hier so behandeln ist natürlich, das sind unser beider Passionen, aber trotzdem war ich vor einem halben Jahr, so Anfang Januar, Februar, und auch schon davor extrem unglücklich in mir drin. Und irgendwas war das, was ich jetzt viel besser einordnen kann, weil ich, ja, den ein oder anderen Schalter umgelegt habe, den ein oder anderen Move gemacht habe, bei ganz vielen Aspekten auch ehrlich zu mir selber war, und das haben wir ja schon in einer Podcast-Folge hier vor besprochen, wie wichtig Ehrlichkeit für sich selber ist, und konnte mich dadurch da rausmanövrieren.

F: Okay, dann lass mich mal direkt einhaken. Du hast gerade gesagt, dass du da doch, obwohl du genau diese Bereiche auch wirklich angegangen bist, dass du da unglücklich gewesen bist. Wie hat sich das für dich geäußert das unglücklich sein? Vielleicht in welchen Situationen sich das geäußert hat?

A: Ja, das äußert sich bei mir, oder in meinem Fall hat sich das zum Beispiel in der körperlichen Energie geäußert. Ich bin immer jemand, der auch, das haben wir auch schon mal besprochen in einer Folge, durch eine Morgenroutine früh aufsteht, und ich habe meine Tagesziele und ich arbeite daran und ich probiere ein gesundes Frühstück einzunehmen, mich morgens körperlich zu aktivieren und so weiter und so fort. Aber trotzdem hatte ich immer das Gefühl, wenn ich morgens wach war – mir fehlt Energie. Ich bin müde, ich brauche dann nochmal den ein oder anderen Kaffee extra und muss mich irgendwie wachhalten und mich teilweise dann wirklich mit Disziplin durchzwingen, um Aufgaben abzuarbeiten, obwohl das eigentlich alles Sachen sind, die mir Spaß machen und mich glücklich machen. Und das hat sich dadurch gezeigt, also dass ich eine konstante Müdigkeit irgendwie in mir drin hatte.

F: Ok, also du hast es tatsächlich körperlich, aber natürlich dann auch in deiner mentalen Energie über den Tag oder natürlich einen längeren Zeitraum dann auch gemerkt. Das klingt so ein bisschen paradox gerade. Du sagst, es sind eigentlich Sachen, die dir Spaß machen, aber trotzdem musstest du dich dafür aufraffen, und hat das dann in irgendeiner Art und Weise mit einer Form von Unzufriedenheit oder Inkongruenz mit dem, was du gerne möchtest, mit dem, was du tust auf einer höheren Ebene zu tun, also auf einer Metaebene zu tun? Und wenn ja, wie bist du da rausgekommen? Also wie hast du das festgestellt?

A: Ja, das ist ein guter Punkt, den du da ansprichst. Das hat auf jeden Fall was zu tun mit meinen auch größeren Zielen. Und ich bin da ja durch alles, was ich tue, irgendwie auch auf dem Weg hin, aber irgendwie habe ich dann doch vielleicht nicht die richtigen verändernden Schritte, die notwendig waren, eingeleitet und bin deswegen so ein bisschen auf der Stelle stehengeblieben. Ich will noch eine Sache sagen, und zwar, es hat sich nicht nur körperlich geäußert, sondern halt auch mental, was du auch schon meintest, und zwar habe ich das ganz stark gemerkt bei den Bandproben. In Momenten, wo man kreativ sein möchte, eigentlich aus Spaß auch kreativ sein möchte und auch sollte, wenn man mit seinen Jungs probt und an Songs schreibt, da hatte ich unglaublich krasse Blockaden einfach auch und konnte mich manchmal gar nicht in den Songwriting-Prozess einfinden, weil mir mein Kopf selber im Wege stand. Und als ich das jetzt für mich gelöst habe, das ist jetzt noch gar nicht so lange her, also vielleicht einen Monat oder zwei, dass sich das wirklich massiv geändert und verbessert hat. Seitdem kann ich kreative Prozesse viel besser wieder händeln und habe viel mehr Energie, brauche viel weniger Schlaf, das ist ganz faszinierend, was für eine Urkraft und Lebensenergie man wieder anzapft, indem man, ja, seinen Weg ein bisschen neu justiert beziehungsweise dann die Marschrichtung leicht anpasst. Das ist ja das interessante, was wir mit dem Kompass, das ist ja auch so ein bisschen die Punch-Line von den Mindpreneuren, der Kompass für ein ausbalancierteres Leben. Das ist superwichtig, dass man auch mal auf diesen Kompass guckt und auch mal schaut – ja, vielleicht muss ich die Nadel nochmal neu justieren, vielleicht muss ich nochmal schauen, zeigt der in die richtige Richtung und muss dann vielleicht mal ein oder zwei Schritte nach links oder rechts gehen, weil dann im großen Kontext, wo ich hinmöchte, ja, ist diese ganz kleine Marschroutenänderung dann eine riesige Route, die du veränderst auf dem großen Weg.

F: Ja, das heißt also stetig in irgendeiner Art und Weise bei den Handlungen und Entscheidungen, die man trifft, auch immer wieder zu evaluieren – bin ich auch auf dem richtigen Kurs im Abgleich mit meinen eigenen Zielen, die aufgrund von Werten und Normen basieren. Dann lass uns doch mal ganz kurz konkret werden. Du hast es gesagt irgendwie, dass du eine Art von Blockade gehabt hast.

A: Ja.

F: Und die in irgendeiner Art und Weise aufgelöst hast, was vor allen Dingen mit Ehrlichkeit dir selbst gegenüber zu tun gehabt hat. Kannst du da ein bisschen konkret was teilen irgendwie, was für dich als Hörer jetzt irgendwie einen Mehrwert geben könnte? Vielleicht eine Taktik oder so, wie du das gemacht hast?

A: Ja. Also zuallererst ist es so, das habe ich mir jetzt rausgeholt, diesen Zettel. Ich mache mir immer am Anfang des Jahres eine Mindmap, immer am 31. Dezember und für das nächste Jahr. Das ist eine Mindmap und die habe ich dann aufgeteilt in diese vier Beine des Stuhls, das ist so ein bisschen die Balance, wie ich das Leben sehe. Also du hast eine soziale Komponente, Freundin, Familie, du hast eine Karriere, du hast deine Gesundheit und du hast Werte und Normen, die du vielleicht verändern, anpassen, ausweiten möchtest, dir mehr Gedanken darüber machst. Und diese vier Stuhlbeine, die sollten möglichst immer, naja, gleichlang sein, weil wenn ein Bein zu kurz ist, dann kippt der Stuhl einfach um. Das ist mir wichtig, da irgendwie die Balance im Leben zu halten. Und unter diese vier Punkte schreibe ich mir immer so die Ziele für das Jahr auf und schaue dann auch einfach so, was habe ich auf dem Blatt in dem Jahr davor nicht erreicht und was muss ich dann wieder zum zweiten Mal draufschreiben? Das sind oftmals, weil es ein ganzes Jahr ist, gar nicht so viele Sachen. Aber da war eine Sache, die musste ich doppelt aufschreiben.

F: Ok.

A: Und das ist witziger Weise das gewesen, was mich da jetzt wirklich irgendwie, ja, dann doch rausgeholt hat aus meiner, aus dieser unglücklichen Phase. Und zwar, ja, da werde ich mal konkret, das ist der Umzug in eine andere Stadt, und zwar in eine große Stadt, weil ich habe mein Leben lang einfach nur in kleinen Städten gelebt. Und ja, als Musiker, als jemand, der gerne, Networking ist immer so ein negativer Begriff, aber der gerne Leute kennenlernt, die inspirierend sind, der gerne einfach, ja, auch inspiriert werden möchte durch sein Umfeld, der ist in einer Kleinstadt einfach, gerade in dem Alter, in dem ich jetzt bin, 28, ist das einfach für mich nicht mehr genug. Ich hatte schon so lange das Ziel, ich möchte gerne in einer Großstadt leben, aber muss dann halt einen Kompromiss finden von „Nicht zu weit weg von den Bandjungs“, du willst eine Band am Laufen halten, dann musst du auch immer am Start sein, weil das ist natürlich das große übergeordnete Lebensziel dann von mir. Wie macht man da den Spagat? Vielleicht habe ich auch einfach aus Angst gesagt – ich ziehe jetzt gerade nicht weg, das ist jetzt der falsche Moment. Das Problem ist aber, wenn man sich das sagt immer wieder, dann ist immer der falsche Moment. Wenn man nicht einmal dann die Eier hat zu sagen – ich gehe jetzt raus aus der Komfortzone und ich bin dann mal ein paar Kilometer weiter weg von den Jungs –, dann hat das ja nichts damit zu tun, dass man genauso produktiv sein kann, es ist ja immer eine Frage des Willens und des Hin- und Herreisens. Und das habe ich realisiert und habe dem jetzt Form gegeben. Ich werde jetzt innerhalb der nächsten Zeit in eine Großstadt umziehen und das hat bei mir, auch weil ich weiß, was ich in dieser Großstadt dann auch machen werde, ja, für einen extremen Boost gesorgt. Das hat sich wirklich so angefühlt als hätte ich einen Katalysator angeschmissen, eine Lebensenergie wieder angezapft, die irgendwie so, ja, am Schlummern war.

F: Ein Power-Up bei Mario einfach bekommen, ne? Und dann geht es weiter. A: Genau, diesen großen Pilz und wenn du da…

F: Ja, und dann geht es Vollgas weiter. Ja, cool! Das heißt, du machst dir jedes Ende jeden Jahres, also am 31.12. , Silvester, machst du dir quasi einen Plan…

A: Eine Mindmap, genau.

F: …eine Mindmap, wo du wirklich dann essenzielle Begriffe und Ziele für das ganze nächste Jahr aufschreibst und das im Endeffekt auch auf Basis von dem, was du das Jahr davor gemacht hast und das natürlich irgendwie basiert, höre ich jetzt so ein bisschen daraus, auf dem, was so dich im großen Bild des Lebens von Alex, so nenne ich das jetzt mal, irgendwo auch glücklich macht. Wo du auch eine Erfüllung drin findest.

A: Ganz genau.

F: Und das basierst du eben darauf und dann hast du das auch jährlich evaluiert und kannst dementsprechend deinen Kurs auch anpassen.

A: Ganz genau.

F: Okay. Geile Sache. Hast du irgendwie eine Quelle für dich Sache, dass du dir das so gemacht hast? Hast du dir das irgendwo abgeguckt oder hast du dir das selber ausgedacht mit der Mindmap?

A: Mit der Mindmap habe ich mir selber ausgedacht, aber das hat auch einfach damit zu tun, dass ich, und das ist sehr unterschiedlich, ein visuell eingestellter Mensch bin und wenn ich eine Mindmap habe, da gucke ich auch mal eher, wenn ich mal Lust habe in der Jahresmitte mal so drauf und überfliege das mal so und schaue mal – passt alles? –, oder wenn ich…meistens macht man es eh nicht, aber es gibt mir mehr Übersicht. Auf einen Blick habe ich alle meine Ziele und alles, was mir wichtig ist. Ich markiere mir das auch in Farben, also jedes Bein dieses Stuhls hat eine andere Farbe, das heißt ich gebe dem eine ganz visuelle Form. Aber ich glaube, das ist auch wieder super individuell, also wenn du dir so als Podcastzuhörer, wenn du jetzt – ich will mir jetzt eigentlich auch mal so einen Plan machen für das Jahr, vielleicht hilft mir das, um auch einfach mal besser zu tracken, was schaffe ich überhaupt in einem Jahr –, weil da ist nämlich ziemlich viel und manchmal weiß man das gar nicht so. Das muss nicht in so einer Mindmap sein, das muss auch gar nicht visuell sein. Das kann man sich zum Beispiel auch einsprechen, also so eine Art eigene Audiokassette oder ein eigener Podcast für sich selber.

F: Klar, da gibt es genügend Tools für, dass man das machen kann.

A: Oder auf eine ganz, ganz andere Art und Weise. Ich glaube, da kann man mal NLP checken, NLP for Dummies, also Neurolinguistisches Programmieren, und da kann man auch so ein bisschen checken, was für ein Typ man einfach auch ist. Wie man selber mit anderen Menschen kommuniziert und wie man auch mit sich selber am einfachsten kommuniziert. Und wenn man das rausgefunden hat, dann bleiben, ja, Sachen auch viel besser hängen bei einem und dann kann man Sachen auch viel besser verändern im Leben.

F: Ja, ich denke, dass entweder Aussprechen oder das Verschriftlichen von Gedanken, das hat eine extrem große Macht aus ganz vielen verschiedenen Gesichtspunkten, also man schafft etwas, man kreiert etwas, es gibt einem Gedanken auch erstmal eine klare Form irgendwie. Und ein Beispiel, ich habe früher auch in der Schule nicht wie alle, aber wie viele denke ich, einen Spickzettel geschrieben und habe den in den seltensten Fällen gebraucht, weil dann einfach der Prozess des Niederschreibens schon etwas manifestiert hat in meinem Geist und ich das einfach dann wusste. Auch ein interessantes Thema, denke ich, für eine andere Folge. Sollen wir dann kurz mal so ein kleines Fazit ziehen? Also du hast ja im Endeffekt so ein bisschen erzählt, dass du in einer Phase gewesen bist, wo du doch in den einzelnen Lebensbereichen dir wirklich jedes Jahr auch Gedanken machst – wo soll es hingehen? – und dann auch konsequent in irgendeiner Art und Weise daran arbeitest, und nach der Richtschnur so ein bisschen dann gehst und dann aber trotz alledem festgestellt hat – mh, irgendwie passt das nicht so ganz, ich bin nicht nur ein bisschen, sondern ich bin wirklich mittlerweile spürbar unglücklich und unzufrieden. Ich merke das an meinem Körper, ich merke das aber auch mental, ich merke das daran, dass ich nicht mehr so kreativ sein kann als Musiker – und hast dann an sich das ganze nochmal evaluiert aufgrund der Richtung, die du dir vorgegeben hast, aufgrund der Kriterien, die du festgelegt hast, und dementsprechend auch eine Entscheidung getroffen, anders zu handeln.

A: Ganz genau. Anscheinend, wenn man nämlich sich so eine Jahresplanung macht, dann sitzt die unterbewusst in deinem Gehirn, im Unterbewusstsein fest und dann macht dich der Körper anscheinend auch unterbewusst darauf aufmerksam, dass du vielleicht momentan irgendwie leicht, nicht vom Weg abkommst, aber vielleicht leicht stillstehst oder so ein bisschen eigentlich in die falsche Route marschierst. Und das fällt dir einfach nicht auf, weil du, wie gesagt, für dich selber nur den Moment siehst und diesen kleinen Gehweg, den du siehst. Aber wenn du rauszoomen würdest und siehst deinen Lebensweg, dann kann eine kleine Fehljustierung, ja, einen großen Umweg auch vorbereiten. Wenn du dir eine Jahresplanung machst und generell, ich schreibe natürlich auch ein Journal, das machst du auch, also wir beide evaluieren ja sehr viel auch, dann gibt dir der Körper irgendwann auch so Signale unterbewusst, so – hey, du machst das jetzt alles, aber irgendwo setzt du vielleicht das eine oder andere nicht um – und dann muss man reflektieren, sich die Sachen nochmal anschauen, die man aufgeschrieben hat, auf sich selber hören und dann probieren zu justieren. Und, noch eine Sache, die ich da ergänzen möchte ist, ja, sich natürlich auch auszutauschen mit Freunden, die einem in solchen Situationen auch helfen können. Und das habe ich gemacht, ich habe nat+ürlich die Bandjungs, ich habe dich als einen sehr guten Freund und habe da auch noch ein, zwei andere, nicht viele im Leben ganz ehrlich gesagt, mit denen ich dann über solche wichtigen Sachen auch gerne rede und intensiv rede. Aber das, also da war auch nochmal ein Freund im Speziellen, der, sollte er den Podcast hören, sich auch angesprochen fühlen darf, ja, der hat mir da auch echt, ja, geholfen. Und das ist halt toll, wenn man das einfach, das auch kombiniert. Und so kombiniert man auch verschiedene Sachen. Also, da kombinierst du eigentlich deine Karriere mit deinem sozialen Umfeld und auch deinen Werten und Normen und, ja, und auch deiner Gesundheit.

F: Okay. Das heißt, an sich ist die Balance in allen Lebensbereichen abhängig davon, wie es in den einzelnen tatsächlich auch aussieht. Alles ist inter-connected, alles ist miteinander verbunden und ich weiß das aus meiner persönlichen Erfahrung, aber auch aus meinem beruflichen Schaffen, dass man nie nur einen einzigen Faktor oder einen einzigen Teilbereich des Menschen einzeln betrachten sollte, manchmal muss man es tun, aber trotz alledem muss man immer gucken, dass man im Grand- Sceem, also im gesamten Bild schaut, dass die…

A: …Balance da ist?

F: Ja, die Sache irgendwie in Balance kommt, ganz genau. Und was ich finde und was ich denke, was auch ein gutes Learning sein kann für jemanden, der zuhört, ist, dass dein Körper in irgendeiner Art und Weise ganz oft dir auch Signale gibt, ob du auf dem richtigen Weg bist.

A: Ja, ja.

F: Das kann in verschiedenen, das kann sich auf verschiedene Art und Weisen äußern, also das kann, ob es Kopfschmerzen sind, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Unkonzentriertheit, alle möglichen komischen anderen, ich sage mal in Anführungszeichen, Krankheiten oder Wehwehchen, all das können Anzeichen sein beispielsweise, dass du auf dem falschen Kurs bist in irgendeinem Bereich deines Lebens.

A: Ja.

F. Da bin ich fest von überzeugt und viele Leute ignorieren das. Ich denke, wenn man die Lauscher aufsperrt, dann kann man da doch extrem viel von mitnehmen und dementsprechend relativ früh intervenieren.

A: Und für dich jetzt als Hörer, lass dir das gesagt sein, das sagt gerade ein Physiotherapeut, der, ja, mehrere Jahre Erfahrung bei der Behandlung verschiedener kleiner bis großer Wehwehchen hat, von daher. Aber was mich auch interessieren würde, Frederick, bei dir, ich glaube du hast auch nochmal die ein oder andere Story am Start, die precies, also jetzt bin ich schon wieder auf dem holländischen Trichter…

F: Genau, ja.

A: …, die genau anschließt und ich glaube wir sollten, ja, bei der nächsten Folge, dieser Reihe auf jeden Fall mal, ja, dann auch mal so ein Problem von dir auch nochmalmal beleuchten und gucken, wie hast du dich da rausmanövriert.

F: Sehr gerne.

A: Alles klar. Dann würde ich sagen, lassen wir es so stehen und ich hoffe du, Zuhörer, dir hat das irgendwie geholfen. Manchmal ist es einfach so, auch wenn man nicht exakt dasselbe Problem hat, kann einen das inspirieren, wenn man hört, wie jemand anders aus einem Problem sich rausmanövriert hat. Also von daher hoffen wir, dass wir dir da helfen konnten und das werden wir in Zukunft häufiger tun, weil wir einfach auch so schön reflektieren können. Das hilft mir nämlich gerade auch nochmal darüber zu reden.

F: Und ich denke, wenn man sich auch in irgendeiner Art und Weise auch gegenüber anderen Menschen öffnet und auch akzeptiert, dass man eine Seite hat, die Fehler macht und natürlich auch in irgendeiner Art und Weise seine schmerzhaften Erfahrungen teilt, dann können andere davon lernen, man selbst lernt aber auch unglaublich viel davon. Und das bringt uns alle nur weiter, denke ich.

A: Hammer! Du schneidest da schon wieder einen Punkt an, da könnten wir schon wieder eine extra Folge jetzt direkt draus machen.

F: Okay, wir cutten das jetzt, sonst sprengt das Ganze den Rahmen. Wir wollen es ja auch nicht zu lange machen, damit es auch für einmal anklicken und anhören interessant bleibt. Ja, in diesem Sinne.

A: Alles klar! Bleibt, und in dem Falle wirklich, bleibt balanced und achtet darauf! Ja, eure Mindpreneure!

F: Eure Mindpreneure! Ciao A: Peace out!

Der Beitrag Durch aktives Handeln glücklicher werden. Alex erzählt wie das Verlassen der Komfortzone seine Phase des unglücklich seins beendet hat. erschien zuerst auf Bewusst leben.

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