There is a crack in everything - Wünsche, Ziele, Wendepunkte! Menschen mit Herz, Hirn & Haltung
Prof. Dr. Gerald Hüther im Gespräch mit Lena "There is a crack in everything - Wünsche, Ziele, Wendepunkte!"
Mar 26, 2019 · 50 min
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Der Hirnforscher über Potenzialentfaltung: "Es gibt uns als Einzelwesen gar nicht!"

https://www.wuerde-und-demokratie.eu Tickets für den 17. Mai in Hannover: https://www.igtv.de/shop/d/gerald-huether.7.210.5947.html#

https://www.akademiefuerpotentialentfaltung.org https://www.gerald-huether.de/ https://www.instagram.com/gerald_huether/?hl=de https://www.instagram.com/akademiepotent/?hl=de https://www.facebook.com/geraldhuether/


Prof. Dr. Gerald Hüthers Liebe zum „Lebendigen“ entfachte früh: schon als 12jähriger war sein Wunsch sich später auch beruflich mit der Tier- und Pflanzenwelt zu beschäftigen. Diese Leidenschaft wurde nicht zuletzt auch durch einen „Wandernden“ im Heimatdorf geweckt, der ihn zufällig viel tiefer mit Fauna und Flora in Kontakt brachte, als der Nutztier- und Unkraut-Haltung, die er vom elterlichen Hof her kannte.

Hüthers Verständnis vom „Grundprinzip des Lebendigen“ ist, dass wir uns zunächst vorab „ent-wickeln“ müssen, um uns anschließend ent-falten zu können!

Entwicklung ist seiner Meinung nach nicht etwas, was per se „nach vorne geht“, sondern zunächst müssen wir uns aus „Verstrickungen" befreien (von Erwartungen, Erziehung, Ansprüchen und Vorschriften anderer), danach ginge es von alle vorwärts und wir können uns eint-falten.

Aber auch zum Entfalten bedarf es anderer - eine These, die unterstrichen wird, dass Prof.Dr. Gerald Hüther skizziert, dass es uns "als Einzelwesen eigentlich gar nicht gibt."

Wir müssen jemand haben, der „da" schon ist, der etwas kann —dem ich nacheifere, dann entwickelt sich Wunsch das auch zu erlernen, intriniische Motivation. Steckenpferd „Potenzialentwicklung: in uns ist viel mehr, was wir auf die Strecke bringen können. Unsere Fähigkeiten sind „realisiertes Potenzial“. Mit seiner Akademie für Potenzialentfaltung unterstützt Hüther Menschen, Teams, um als Gemeinschaft zusammenzuwachsen. Es gehe darum sich gegenseitig zu helfen, nicht sich auf Kosten anderer zu bereichern.

Auf die Frage nach seinem „purpose“, dem übergeordneten „wozu“ im Leben erörtert er die Begrenzung der englischen Sprache, die mit „purpose“ einen „Zweck“ bezeichnet. Passender wäre jedoch ein „Anliegen“, dem ich fortlaufend folge. Einen Zweck könne man erfüllen, ein Ziel erreichen - und dann? Ein Anliegen, ein innerer Kompass bezeichnet unseren Weg als das Ziel. Auch eine Gesellschaft braucht ein gemeinsames Anliegen - etwas was uns am Herzen liegt. Eine Kombination aus Denken, Fühlen und Handeln….

In der Arbeitswelt müssen Unternehmen Bedingungen schaffen, sodass die Mitarbeiter etwas „schenken“ und geben wollen, was man ohnehin nicht mit Geld bezahlen kann: Identifikation, Freundlichkeit, Verantwortungsbewusstsein. Heutzutage lassen sich die wenigsten Berufsstarter mit extrensischen "Motivations-Mohrrüben" einfangen.

Selbst in einer Arbeitsumgebung mit - vermeintlich! - wenig Gestaltungsspielraum kann ein „verwickelter Pflichterfüller“ wieder zum Gestalter seines Lebens werden. Im Kontakt mit anderen! Im Gespräch aufzeigen, dass auch in weniger flexiblen Umgebungen durch das Verhalten (vielleicht selbst ein (An)Lächeln als Gestaltungsakt zu begreifen!) und den Austausch mit anderen wieder „Gestaltungsräume“ entstehen. Und wenn einzelne Gestaltungsräume miteinander verschmelzen ist ohnehin keine Gruppe, kein Team mehr an möglicher Schaffenskraft und Gestaltung mehr zu stoppen.

Hüthers Erkenntnis in der Rückschau mit „Rat“ an den Teenager Gerald (denn er kann nur sich selbst einen Rat geben, da er andere nicht zum Objekt machen würde!)?

Wir sind alle Menschen, die auch Fehler machen, deshalb brauchen wir auch keine Angst zu haben, dass wir erst im Nachhinein merken, wo wir etwas falsch gemachte haben. Das ist ja die einzige Möglichkeit um zu sehen, "das will ich nicht wieder". Und er hätte ja nicht aus seinen Fehlern lernen können!

Was für eine wunderbare Haltung! Wer Zeit und Lust hat unterstützt sein aktuelles Projekt und Experiment am 17. Mai in Hannover und schaut sich die Akademie für Potenzialentfaltung im Netz an. Ich bin unglaublich dankbar mit so einem klugen, tiefgründigen und leben- und entwicklungsbejahenden Menschen gesprochen haben zu dürfen und seine Gedanken mit Euch teilen zu dürfen. Auf gegenseitige Potenzialentfaltung!


Wer Zeit und Lust hat findet hier meine nächsten öffentlichen Events: https://www.lena-wittneben.de/oeffentliche-events/


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