Episode 15: Interview mit Barbara Potisk-Eibensteiner
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Heinzel-CFO Barbara Potisk-Eibensteiner gibt Einblicke in den RHI-Magnesita Deal, spricht über Langeweile, Herausforderungen und Corona.

In dieser Episode bringen wir ein Gespräch, das IM-Redakteurin Michaela Holy mit Barbara Potisk-Eibensteiner geführt hat. Potisk-Eibensteiner ist CFO des Papier- und Zellstoff-Unternehmens Heinzel.

Die Steirerin war vor ihrem Job bei Heinzel maßgeblich daran beteiligt, den heimischen Feuerfestkonzern RHI mit dem brasilianischen Konkurrenten Magnesita zu fusionieren - eine herausfordernde Aufgabe, die nicht nur aufgrund der schweren Erkrankung von Vorstandschef Franz Struzl erschwert wurde: So musste Potisk-Eibensteiner sowohl Widerstände in der Organisation, als auch große kulturelle Unterschiede zwischen Europäern und Südamerikanern überwinden. Mit der von ihr gelebten Einstellung "geht nicht gibt's nicht" gelang ihr schließlich der Deal.

Zwei sehr unterschiedliche, wenn nicht sogar gegensätzliche Eigenschaften zeichnen sie aus, erzählt die Managerin im Podcast-Interview: Treue und Loyalität auf der einen Seite, und die Freude an der Abwechslung auf der anderen. "Ich bin jemand, der es gern turbulent hat", sagt sie über sich selbst, Langeweile im Job ist ein rotes Tuch für sie.

Potisk-Eibensteiner ist nun seit 2017 CFO von Heinzel - und arbeitet damit nicht mehr in einem börsennotierten, sondern in einem Konzern, der im Familienbesitz steht. Was da den Unterschied ausmacht? Bei börsennotierten Unternehmen denke man in Quartalen, sagt sie, bei Familienbetrieben in Generationen.

Warum sie sich während des Lockdowns um die Post im Betrieb gekümmert hat, warum sie den Fokus auf Personen statt auf die Sache an sich falsch findet und was sie als CFO zur Nachhaltigkeit im Unternehmen beitragen kann, erklärt sie im Podcast des INDUSTRIEMAGAZIN.

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