Warum sind Ihre Kunstwerke so teuer, Alicja Kwade?
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„Man kann sich nichts Besseres wünschen, als sein Leben von der Kunst bestreiten zu können“, sagt die Künstlerin Alicja Kwade. Doch der tägliche Umgang mit Kunst sei nicht romantisch. “Das ist alles sehr handwerklich und hat viel mit Struktur und Organisation zu tun.“ Kwade, die im Alter von acht Jahren aus dem polnischen Kattowitz nach Deutschland kam und im niedersächsischen Hannover aufwuchs, gehört heute zu den erfolgreichsten und bekanntesten Künstlerinnen Deutschlands. Ihre Werke wurden bereits in der Schirn in Frankfurt am Main, in Kopenhagen, bei der Kunstbiennale in Venedig und im Museum of Modern Art in New York gezeigt. Für sie selbst und ihre Arbeit spiele das aber eigentlich keine Rolle, erzählt Kwade: „Dass ich eine Künstlerin bin, die im MoMA ausgestellt hat, das fühle ich eigentlich nicht.“

Ihre Werke, darunter Installationen, Plastiken sowie Video-, Licht- und Soundinstallationen handelten oft von “philosophischen Themen und gesellschaftlichen Codes“, erzählt sie im ZEIT ONLINE-Podcast. In ihren bekannteren Werken kombiniert Kwade etwa besondere Gesteine mit Spiegeln oder arrangiert feine Bronzenadeln zu ausgefallenen Mustern.

„Jedes Material hat eine bestimmte Symbolik“, erklärt Kwade. “Kohle steht für Energie und Industrie, Kupfer steht für Strom, Leitungen und Systeme – und der Zeiger steht für die Zeit.” Sie versuche, die Materialien möglichst ungefiltert zu nutzen. Verweise in die Kunstgeschichte oder biografische Bezüge in der Wahl der Materialien seien aber nicht ihr Ding: „Mich persönlich interessiert die künstlerische Aufarbeitung meiner Biografie nicht“, sagt Kwade.

Die sogenannte Gegenwart
Die sogenannte Gegenwart
ZEIT ONLINE
Wir weinen dem Verbrenner eine Träne nach
Das Auto macht’s nicht mehr lange. Bald kommt die Mobilitätswende, und dann gehört die Zukunft den Fahrrädern und Fußgängern. Und selbst wenn hier und da noch ein Personenkraftwagen herumfahren wird – sicher wird es kein Verbrenner in Privatbesitz sein, sondern ein leise surrendes E-Auto, das ganz in das Mobilitätskonzept einer Carsharing-Plattform integriert ist. So oder so ähnlich stellen sich das die Verkehrsvisionäre vor, und in der neuen Folge des Feuilleton-Podcasts "Die sogenannte Gegenwart" fragen Ijoma Mangold und Lars Weisbrod: Was erzählen uns unsere Autos noch über unsere Welt, jetzt wo ihre Zeit fast abgelaufen zu sein scheint? Und welche neuen soziologischen Metaphern und ästhetischen Inszenierungen wird das Elektroauto hervorbringen? Es geht um den Image-Wandel des Volvo-Fahrers vom Sozialdemokraten hin zum Urban-Country-Individualisten und um das ewige Streitthema SUV: Wie konnte ausgerechnet der Geländewagen zum Statussymbol werden und zur meistverkauften Wagenklasse überhaupt? Warum sieht man eigentlich keine flinken kleinen Roadster mehr? Und was bedeutet es, dass Elektroautos im Straßenverkehr seltsam künstliche Geräusche von sich geben müssen, die an Walgesang erinnern? Das alles und noch mehr diskutieren die beiden ZEIT-Redakteure und Podcast-Hosts. Ein melancholischer Abschiedsgruß aus dem Feuilleton an die Welt der Verbrennermotoren – und ein hoffnungsvoller Blick ins neue Zeitalter der supercoolen Elektro-Autos. Weitere Informationen: Die Philosophin Amia Srinivasan über Tintenfische https://www.lrb.co.uk/the-paper/v39/n17/amia-srinivasan/the-sucker-the-sucker Dan Alberts Buch “Are We There Yet? The American Automobile Past, Present, and Driverless” https://www.genialokal.de/Produkt/Dan-Albert/Are-We-There-Yet-The-American-Automobile-Past-Present-and-Driverless_lid_42408930.html?storeID=giesing Elektroauto, Diesel oder Wasserstoff - Womit stoppen wir die Klimakrise? https://www.youtube.com/watch?v=WBqNS0nQzPY
59 min
Alles gesagt?
Alles gesagt?
ZEIT ONLINE
Ai Weiwei, Why Are You So Angry?
Ai Weiwei, one of the most adored and influential - some might say, most dangerous - artists of our time, is our guest on the third English-language episode of “Alles gesagt?” (“Nuff Said?“), ZEIT’s never-ending podcast. Ai Weiwei is not only an artist, he’s also an architect (he helped design the National Stadium in Beijing) and a filmmaker (he directed the Oscar-nominated documentary "Human Flow”). He is also well-known as a political activist for his fight for democracy and freedom of speech in his home country and for his criticism of the Chinese government for its censorship. The hosts of “Alles gesagt?“, Jochen Wegner and Christoph Amend, met with Ai Weiwei in his Berlin studio this August. Ai Weiwei was born 1957 in Beijing as a son of author Ai Qing, a highly esteemed poet under Mao in the early 1950s. Ai grew up in re-education camps with his family after his father fell from grace with the Mao regime and was banned in 1961. (He was rehabilitated in 1976, two years after Mao’s death). In 1978, Ai Weiwei started studying animation at the film academy in Beijing before moving to New York in the 1980s. He lived in the U.S. until the early 90s, returning to Beijing in 1993 due to the illness of his father and becoming established as an artist in his home country. He had a major international breakthrough with his work “Fairytale," displayed at documenta 12 in 2007, a piece which brought 1,001 Chinese people to Kassel. Ai Weiwei has been arrested several times for his political activism. In 2011, he spent 81 days in solitary confinement, an event which was accompanied by a wave of international protest. His passport wasn't returned to him until 2015, at which time he left China for Germany, living in Berlin between 2015 and 2019, where he held a guest professorship at Berlin University of the Arts. In 2019, he decided to move to Cambridge with his family, criticizing Germany for its intolerance and racism, but he still runs his studio in Berlin. In this episode, Ai Weiwei talks about his Chinese roots, his adventures in the United States, and his experience with living in Germany. He explains his love for blackjack and criticizes the global art market. For the first time, our infinite podcast did not come to an end. Ai Weiwei is the first guest who did not choose a Schlusswort (final word) to signify the end of our conversation, and simply left. So we are still recording.
5 hr 9 min
Feuer & Brot
Feuer & Brot
Alice Hasters & Maximiliane Haecke
Narzissmus - mehr als nur Eitelkeit
Das Wort „Narzissmus“ wird inflationär benutzt. Es gibt zahlreiche Artikel die mit Sorge auf die „Generation Instagram“ schauen, weil vermutet wird, dass durch Social Media Egoismus und Selbstverliebtheit gefördert wird.  Auf der anderen Seite scheinen viele Narzissmus oft zu übersehen, wenn er wirklich gefährlich wird. Zum Beispiel bei Führungspersonen oder in Beziehungen. Ist man der psychischen Misshandlung von Narzist*innen ausgesetzt, kann das langjährige Folgen haben, die von Panikattacken bis hin zu Wahrnehmungsstörungen reichen können. Wir sind zwar keine Psycholog*innen und wer wirklich Hilfe braucht, sollte sich unbedingt an diese wenden. Dennoch widmen wir uns dem Thema, weil wir glauben, Narzissmus, insbesondere in Beziehungen, muss stärker thematisiert werden.  Shownotes:  Tickets zum Live-Talk: https://feuerundbrot.loveyourartist.store/de/events/5fe07e2b050ed41bb8c7b8d4 Trump mentale Gesundheit: (vox.com): https://www.youtube.com/watch?v=rELHUMNt4HM&t=109s Video Essay „for the boys“ von Khadijah Mbowe: https://www.youtube.com/watch?v=mQ24UTG9ZC4&t=583s Ted Talk: How Dustin Hoffman broke my heart:  https://www.youtube.com/watch?v=EwqvhjUItfw&feature=emb_logo What it’s like to break up with a narcissist:  https://www.youtube.com/watch?v=CtllLbN1IAo Telefonnummern + Adressen, an die man sich wenden kann: Deutschland: * https://www.hilfetelefon.de/gewalt-gegen-frauen/haeusliche-gewalt.html * 08000 116 016 (innerhalb Deutschlands, 365 Tage im Jahr. Ihr Anruf ist kostenlos. Selbst ohne Guthaben auf dem Mobiltelefon kann die Beratung genutzt werden.) * https://www.big-berlin.info/dgs * https://weisser-ring.de/haeuslichegewalt Österreich: * Frauenhelpline gegen Männergewalt (rund um die Uhr, kostenlos): 0800/222 555 * Opfernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800/112 112 * Beratung für Kinder und Jugendliche (Mo-Sa 14.00-18.00 Uhr, kostenlos): 0800/201 440 Schweiz: * https://www.opferhilfe-schweiz.ch/de/   See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
56 min
Erklär mir die Welt
Erklär mir die Welt
Andreas Sator
#147 Erklär mir Menschenzoos, Clemens Radauer
Menschen ausstellen wie im Tierpark? Klingt absurd, aber Völkerschauen waren vor gut 100 Jahren ein Hit. In Wien kamen an einem Sonntag 30.000 Leute in den Prater. Clemens Radauer erklärt die Geschichte der »Menschenzoos«. Clemens Radauer hat Kultur- und Sozialanthropologie studiert. Er schrieb seine Diplomarbeit über eine Völkerschau und hat nie wieder aufgehört, sich damit zu beschäftigen. Er hat auch eine große Sammlung zum Thema. Hier ist sie online. Wenn du Erklär mir die Welt wichtig und meine Arbeit wertvoll findest, unterstütze den Podcast bitte. Alle Infos dazu findest du auf erklaermir.at. Du möchtest Werbung im Podcast schalten oder eine Kooperation eingehen? Melde dich bitte per Mail: andreas.sator at gmail.com Danke an alle Förderinnen & Förderer: Gernot, Martin, Stefan, Christoph, Magdalena, Klea, Alex, Thomas, Sofia, Sabrina, Jan, Luise, Karl, Dieter, Robert, Susi, Sonja, Andrea, Ernst, David, Peter, Constanze Danke an alle UnterstützerInnen: Stefan, Anja, Stefan, Michael, Gloria, Lisa-Maria, Elisabeth, Oliver, Christoph, Eva, Tobias, Florian, Bernhard, Anna, Benjamin, Michaela, Markus, Oskar, Alexander, Paula, Martin, Christoph, Stefan, Gerald, Maria, Sigrid, Flora, Lisa, Christina, Hannah, Julia, Hanna, Charlotte, Ursula, Melanie, Ma, Amelia, Bettina, Martina, Florian, Hannes, Dominik, Jonas, Stefan, Simon, Zelko, Tina, Markus, Astrid, Blanka, Bettina, Simon, Jelena, Florian, Franz-Stefan, Georg, Andreas, Stephanie, Christian, Simon, Gerald, Birgit, Ricarda, Florian, Thomas, Dominik, Daniela, Zofia, Noemi, Peter, Sarah, Claudia, Stefan, Markus, Sebastian, Agnes, Peter, Bianca, Valferd, Robert, Elisabeth, Gofer, Johanna, Andrea, Elias, Sebastian, Magdalena, Ulli, Gudrun, Tanscha, Markus, Tim, Andrea, Stefan, Silvia, Oliver, Eva, Dennis, Thomas, Fog, Roswitha, Elisabeth, Lukas, Lena, Agnes, Benedikt, Johanna, Wolfgang, Ursula, Susanne, Anna, Jutta, Angelika, Christian, Martin, Bettina, Simon, Philipp, Gerhard, Frank, Ines, Eva, Ferhat, Sonja, Linda, Bettina, Gabriela, Florian, Michael, Gebhard, Manuela, Bernd, Katharina, Elisabeth, Daniela, Michael, Christoph, Mathias, Ursi, Viola, Christian, Stefan, Martin, Barbara, Bernadette, Leopold, Lisa, Andreas, Georg, Bernadette, Laura, Peter, Daniela, Michael, Christian, Heinz, Uschi, Petra, Laura, Laura, Lena, Julia, Tamara, Andrea, Markus, Teresa, Niq, Markus, Oliver, Laura, Johanna, Matthias, Martin, Elisabeth, Judith, Felix, Philipp, Fernando. Fritz, Camilla, Viktoria, Axel, Peter, Andreas, Gabriel, Florian, Alexander, Fabiola, Mathias, David, Michelle, Gudrun, Dominik, Hieronymus, Susi, Michael, Gabriele, Michael, Martina, Andreas, Dominic, Ingrid, Clemens, Johannes, Herrmann, Jana, Helena, Elisa, Joachim, Anja, Andreas, Markus, Helmut, Astrid, Martin, Robert, Lukas, Anna, Lukas, Sarah, Jonas, Silvia, Thomas, Stefan, Vera, Angela, Edith, Christoph, Martin, Maria, Blanka, Clara, Leona, Christina, Michael, Sebastian, Oliver, Roland, Leonhard, Verena, Thomas, Horst, Stephan, Elisabeth, Margit, Eva, Carla, Cornelia, Anneliese, Anna, Lisa, Fabio, Hannes, Georg, Martin, Michaela, Teresa, Daniela, Emma, Verena, Andreas, Lucas, Sandra, Samuel, Philipp, Anna, Florian, Brigitte, Boris, Willibald, Johannes, Thomas, Ingrid, Martin, Uwe, Hannah, Andrea, Julie, Karl, Elsa, Sarah, Michael, Marion, Christoph, Walter, Josef, Peter, Patrick, Tobias, Daniela, Laura, Emina, Christian, Katharina, Paul, Magdalena, Christoph, Gernot, Sonja, Sabrina, Christine, Lisa, Linda, Markus, Roland, Christian, Maria, Roman, Manuela, Sabine, Eva, Sonja, Sandra, Anja, Heidi, Teresa, Ralf, Heidi, Alexander, Florian, Melanie, Bianca, Maria, Karin, Ales, Andreas, Ruth, Sarah, Carina, Michael, Christoph, Daniel, Laura, Annalena, Peter, Stephan, Sonja, Marianne, Gertrud, Moritz, Florian, Anton, Rosmarie, Katharina, Katja, Lukas, Christina, Nastasja, Stefanie, Anna, Philipp, Sabine, Daniel, Ulrich, Burkhard, Nina, Anna, Elisabeth, Jakob, Klaus, Tamas, Florian, Herrmann, Alexej, Marie, Johannes, Lisa, Martin Verbinde dich mit mir über WhatsApp. Du kannst mir dort Fragen stellen, eigene Themen für den Podcast vorschlagen und schreiben, was dir am Herzen liegt. Ich melde mich auch, wenn es neue Folgen gibt. Damit ich dir schreiben kann, muss du dich kurz anmelden. Füge +43 677 62 79 16 17 zu deinen Kontakten hinzu und schick mir eine Nachricht mit dem Text “Los”. Damit erklärst du dich einverstanden, dass ich deine Nummer für das WhatsApp-Service des Podcasts speichere. Deine Daten gebe ich nicht weiter, ich behandle sie vertraulich. Mit "Stop" kannst du dich jederzeit abmelden, dann lösche ich die Nummer wieder. Hier findest du mich in den Sozialen Medien: * Instagram: @erklaermir * Facebook: Erklär mir die Welt * Mein persönlicher Twitter-Account a_sator * auf Instagram a_sator und auf * Facebook findest du mich auch. Musik: Something Elated by Broke For Free, CC BY für deep dive: A Human Being by Andy G. Cohen, CC-BY Beatbox am Ende: Azad Arslantas
36 min
eat.READ.sleep. Bücher für dich
eat.READ.sleep. Bücher für dich
NDR
(21) Soupe au Pistou mit Nina George
Diskussion über ein Epos, Einigkeit über die Faszination von Sprachen; literarische Weltreisen und ein Mammutprojekt - all das in Folge 21 des Literatur-Podcasts eat.READ.sleep. Nina Georges Bestseller "Das Lavendelzimmer" hat Jan zu einer provenzalischen Suppe inspiriert - ein perfektes Winteressen. Der Lesestoff in dieser Folge ist vielfältig: Ein Buch über Kunstsprachen, ein literarischer Reiseführer, eine Einführung in das Werk von Marcel Proust und ein Liebesbrief an England. Die Bücher dieser Folge Anne Weber: "Annette, ein Heldinnenepos" (Matthes & Seitz) (ab Minute 3'46'') Nele Pollatschek: "Dear Oxbridge: Liebesbrief an England" (Galiani-Berlin) (ab Minute 13'53'') Clemens J. Setz: "Die Bienen und das Unsichtbare" (Suhrkamp) (ab Minute 18'12'') Nina George: "Das Lavendelzimmer" (Knaur) (ab Minute 1'48'') Christoph Ransmayr: "Atlas eines ängstlichen Mannes" (S. Fischer) (ab Minute 36'56'') Alain de Botton: "Wie Proust Ihr Leben verändern kann" (S. Fischer) (ab Minute 40'20'') Jochen Schmidt: "Schmidt liest Proust" (Voland und Quist Verlag) (ab Minute 43'55'') Tipp von Nina George: "Der Freund" von Sigrid Nunez, aus dem Amerikanischen von Annette Grube (Aufbau Verlag) (ab Minute 35'15'') Für die Bestseller-Challenge haben wir in dieser Folge ausgelost: "Ada" von Christian Berkel (Ullstein) Hinweise zu Marcel Proust im Netz rbb-Podcast: Lesung Marcel Proust "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" https://www.ardaudiothek.de/lesung/9839150/alle Das ganze Mammutprojekt: rbbkultur.de/proust Das Rezept für Soupe au Pistou aus dem "Lavendelzimmer" Zutaten (für 4 Personen): 1 Dose weiße Bohnenkerne 200 g Mohrrüben 250 g Zucchini 1 Stange Porree 500 g Kartoffeln 1 Zwiebel 4 Tomaten 200 g grüne Bohnen Je 2-4 Zweige Rosmarin Für die Kräuterpaste: 2-3 Knoblauchzehen ½ TL grobes Salz 3-4 Töpfchen Basilikum 50 g frischer Parmesankäse 5 EL Olivenöl Zubereitung: Gemüse in Stücke, Ringe und Würfel schneiden. Tomaten heiß überbrühen, die Haut abziehen und in Stückchen schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen, Gemüse und Kräuter dazugeben und 10 Min bei milder Hitze dünsten. Salzen. Bohnen und 1 ½ bis 2 Liter Wasser dazu und alles mit Deckel 30-45 Min köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für die Kräuterpaste den Knoblauch schälen, mit Salz, Basilikumblättern und Parmesan im Mixer zerkleinern. Olivenöl unterrühren. In eine Suppentasse erst etwas von der Paste geben, dann mit Suppe auffüllen. Bon Appétit! Wer Feedback geben oder eigene Lieblingsbücher nennen möchte, der erreicht die drei Hosts per E-Mail unter eatreadsleep@ndr.de. Der Podcast wird bis Weihnachten wöchtenlich, danach wieder alle 14 Tage freitags um 6 Uhr veröffentlicht und läuft als Gemeinschaftsprojekt unter der NDR Dachmarke - zu hören und hier zu abonnieren - oder aber in der ARD-Audiothek.
55 min
Und was machst du so? Der Job-Podcast
Und was machst du so? Der Job-Podcast
DER SPIEGEL
Tanzlehrer Rafael, 23: Warum er in seinem Job auch manchmal Paartherapeut spielen muss
Rafael Krause war 15 Jahre alt, als er zum ersten Mal einen Tanzkurs besuchte. Eine Freundin habe ihn gefragt, ob er Lust hätte, sie als ihr Tanzpartner zu begleiten, erzählt er heute. Schnell habe sich gezeigt, dass er sehr viel mehr Freude an den Tanzstunden hatte als sie: Er trainierte fast täglich, tanzte Discofox, Cha-Cha-Cha, Walzer, fing an, auf Turniere zu gehen. Heute, mit 23 Jahren, hat Rafael Krause sein Hobby zum Beruf gemacht: Er arbeitet als Tanzlehrer für Paartanz in einer Tanzschule in Bergisch Gladbach. Für manche Menschen, etwa seine Großmutter, sei »Tanzlehrer« kein richtiger Beruf, sagt Krause. Ihr erzähle er dann, er sei kaufmännischer Angestellter an einer Tanzschule. Ganz unwahr ist das nicht: Krauses Job besteht nicht nur daraus, seinen Schülerinnen und Schülern das Tanzen beizubringen. Er hilft auch bei der Buchhaltung, beantwortet Kundenanfragen, konzipiert Veranstaltungen und führt sie durch, etwa die Abschlussbälle der Tanzschule. In der Corona-Pandemie produziert er außerdem Videos, damit den Schülerinnen und Schülern die Tanzschritte auch im Shutdown im Gedächtnis bleiben. Sein Hauptziel, sagt Krause, sei aber ein anderes: Die Menschen, die in seine Kurse kommen, sollen eine gute Zeit haben. Er will sie »entertainen«, wie er selbst sagt. Denn Krause ist überzeugt: »Die wenigsten Leute gehen in die Tanzschule, um wirklich tanzen zu lernen.« Vielmehr gehe es ihnen darum, eine gute Zeit mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin zu haben, Menschen kennenzulernen, den Alltag zu vergessen. Wie schafft er es, dass seine Schülerinnen und Schüler sich bei ihm und in der Gruppe wohlfühlen? Was macht er, wenn sich Paare in seinen Tanzstunden streiten? Und wie schwierig ist es, das richtige Maß an körperlicher Nähe zu finden? Über diese und weitere Fragen haben wir mit Rafael Krause gesprochen. ANZEIGE Viele Hörerinnen und Hörer schreiben uns, dass ihnen dieser Podcast gefällt. Wenn dich unsere Art, Journalismus zu machen, überzeugt, laden wir dich ein, unser Angebot SPIEGEL+ zu testen.  Mit SPIEGEL+ erhältst du Zugang zu allen Artikeln auf SPIEGEL.de und bekommst außerdem die digitale Ausgabe des gedruckten SPIEGEL jeden Freitag schon ab 13.00 Uhr - bevor das Heft am Samstag am Kiosk liegt.  Weitere Informationen zu SPIEGEL+ gibt‘s unter www.spiegel.de/abo . See omnystudio.com/listener for privacy information.
36 min
Ist das normal?
Ist das normal?
ZEIT ONLINE
Was der Vulva guttut
Wie machst du es dir und wie genau? Um diese Fragen dreht sich in dieser Sexpodcastfolge so einiges. Gemeinsam blicken die Sexualtherapeutin Melanie Büttner und der Podcast-Host Sven Stockrahm auf das weibliche Genital. Wie kommen Frauen und Menschen mit Vulva zum Höhepunkt, wie lässt sich die Vulva stimulieren, welche Berührungen sind erregend und fühlen sich besonders gut an? Und vor allem – wie findet man das gut heraus? Melanie hat Tipps und Hinweise, um sich auszuprobieren. Für den Solosex mit sich selbst, ob mit Sextoy oder ohne oder auch für den Sex zu zweit oder mehr. Egal, ob man den eigenen Körper schon gut kennt oder noch wenig Erfahrung damit gesammelt hat, es kann spannend sein, sich neu zu entdecken. Für Frauen, Männer und alle, die eine Vulva haben oder einfach für die Menschen, die mehr über das Genital ihrer Partnerinnen erfahren wollen. Und über multiple Orgasmen. Weiterführende Links zum Thema gibt es am Abend der Veröffentlichung unter: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2021-01/sex-tipps-vulva-masturbation-paarsex-timing-sexpodcast. Alle Sexpodcastfolgen plus Hintergrundinfos auf www.zeit.de/sexpodcast. Das Buch zum Sexpodcast: "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst?". Hier kannst du reinlesen: https://bit.ly/30VmsBl. Folgt der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Vizeressortleiter Wissen und Digital, Sven Stockrahm, auf Instagram und Twitter: https://www.instagram.com/melaniebuettner1/ https://www.instagram.com/svensonst/ https://twitter.com/svensonst
31 min
Synapsen. Ein Wissenschaftspodcast von NDR Info
Synapsen. Ein Wissenschaftspodcast von NDR Info
NDR Info
(23) Macht doch mal das Licht aus!
Licht bedeutet für viele Menschen Wohlstand, Produktivität und Sicherheit. Doch zu viel Licht ist auch eine Bedrohung für Tiere und Pflanzen - und auch Menschen können unter Lichtverschmutzung leiden. Denn immer weniger Regionen auf der Welt werden nachts noch richtig dunkel. Lichtverschmutzung ist daher mittlerweile ähnlich bedrohlich für Lebewesen wie die Verschmutzung von Wasser und Luft oder die Verschmutzung durch Chemikalien. Wissenschaftsjournalistin Daniela Remus berichtet im Gespräch mit Maja Bahtijarević, welchen Schaden zu viel Helligkeit anrichten kann, an welchen Orten es überhaupt noch so dunkel wird, dass wir dort die Sterne sehen können, und wie ein Dorf in Norddeutschland gegen zu viel Licht im Ort vorgeht. Die Hintergrundinformationen • SCIENCE | Lichtverschmutzungsatlas 2016 https://advances.sciencemag.org/content/2/6/e1600377 • Lichtverschmutzungskarte mit fortlaufender Aktualisierung https://www.lightpollutionmap.info/#zoom=4.00&lat=45.8720&lon=14.5470&layers=B0FFFFFTFFFFFFFFFF • Büro für Technikfolgenabschätzung im Bundestag | Ursachen, Auswirkungen und Ausmaß der Lichtverschutzung https://www.tab-beim-bundestag.de/de/aktuelles/20200722.html • Vereinigung der Sternenfreunde e.V. | Fachgruppe Dark Sky http://www.lichtverschmutzung.de • Leibniz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin | Yile Tao, Justyna Wolinska, Franz Hölker and Ramsy Agha: "Light intensity and spectral distribution affect chytrid infection of cyanobacteria via modulation of host fitness", erschienen in "Parasitology." bei Cambridge University Press - 147(2020)11, S. 1206-1215 https://www.cambridge.org/core/journals/parasitology/article/light-intensity-and-spectral-distribution-affect-chytrid-infection-of-cyanobacteria-via-modulation-of-host-fitness/D491C209ABF241D5A5D28DBDBDFE0FA9 • Leibniz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin | Andreas Jechow und Franz Hölker: "Evidence That Reduced Air and Road Traffic Decreased Artificial Night-Time Skyglow during COVID-19 Lockdown in Berlin, Germany", erschienen in "Remote Sensing." bei MDPI - 12(2020)12, 3412 https://www.mdpi.com/2072-4292/12/20/3412 • Leibniz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin | Antje Kerkow, Ralf Wieland, Linus Früh, Franz Hölker, Jonathan M. Jeschke, Doreen Werner, Helge Kampen: "Night matters - why the interdisciplinary field of 'night studies' is needed", erschienen in "Multidisciplinary Scientific Journal" bei MDPI - 3(2020)1, S. 1-6 https://www.mdpi.com/2571-8800/3/1/1 • Leibniz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin | Andreas Jechow, Christopher C. M. Kyba und Franz Hölker: "Mapping the brightness and color of urban to rural skyglow with all-sky photometry", erschienen in "Journal of Quantitative Spectroscopy & Radiative Transfer"bei ScienceDirect - 250(2020), 106988 https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0022407319309392?via%3Dihub
44 min
Elementarfragen
Elementarfragen
Viertausendhertz
Menschenaffen – Christophe Boesch
Christophe Boesch ist Verhaltensforscher und erforscht seit Jahrzehnten das Verhalten und die Lebensumstände von Menschenaffen. Nach der Zusammenarbeit mit den weltberühmten Pionierinnen im Bereich der Primatenforschung Jane Goodall und Dian Fossey (Gorillas im Nebel), lebte er viele Jahre mit seiner Familie im Dschungel und studierte Schimpansen in Westafrika. Im Interview erzählt er von seinem Verhältnis zu unseren nächsten Verwandten, von seinem Engagement im Natur- und Artenschutz und natürlich von all seinen faszinierenden Erlebnissen mit den Tieren in den Urwäldern Afrikas. Wild Chimpanzee Foundation *WERBUNG:* Unser Partner in dieser Folge ist die ZEIT-Stiftung. Die hat eine ganze Reihe neuer Podcasts gestartet. An dieser Stelle möchten wir Euch “Menschenwürde, Menschenleben - Ein Podcast über die Einordnung von Grundrechten in Zeiten der Krise” empfehlen. Sascha Suhrke und Patrik Schwarz sprechen in dem Podcast mit ihren Gästen über Grundrechte in Zeiten der Krise. In insgesamt zehn Folgen kommen Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen zu Wort. Menschenwürde, Menschenleben - ein Podcast der ZEIT-Stiftung - ab sofort überall wo es Podcasts gibt! Mehr Informationen unter zeit-stiftung.de. *Komm’ in den Klub Viertausendhertz:* klub.viertausendhertz.de *Gib uns eine Bewertung bei Apple Podcasts:* apple.co/2KBTmOs *Folge uns bei Spotify:* spoti.fi/35kTZ7i *Kontaktiere uns in Social Media:* twitter.com/elementarfragen facebook.com/viertausendhertz instagram.com/elementarfragen
1 hr 56 min
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