Folge 159: "Im Finanzdienstleistungsmarkt sucht man Transparenz vergebens" - Interview mit Professor Dr. Hartmut Walz
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Über LeOs, konstruktive Crashgedanken, krisensichere Portfolios und versunkene Kosten

In dieser Podcastfolge habe ich den Finanzexperten und Verhaltensökonom Professor Dr. Hartmut Walz zu Gast. Er hat es sich zum Ziel gemacht, Menschen zu mündigen Privatanlegern zu machen. Im Gespräch verrät Prof. Walz, welches Wort in Bankberater-Kreisen für unmündige Anleger verwendet wird und gibt Tipps, wie man sein Portfolio krisensicher aufstellen kann. Außerdem sprechen wir über die wichtigsten Erkenntnisse, die ich aus seinen Büchern mitnehmen konnte.

Nach seiner Banklehre schwor sich Hartmut Walz, nie wieder in einer Bank zu arbeiten. Zu enttäuscht war er über die fehlende Transparenz und Fairness im Finanzdienstleistungsmarkt. Das zu ändern und Menschen dabei zu helfen, mündige Privatanleger zu werden, ist seither sein großes Ziel. Dafür unterrichtet er nicht nur Studierende an der Hochschule Ludwigshafen im Bereich BWL, sondern hat auch mehrere Bücher geschrieben, die das Thema Geldanlage für alle zugänglich machen sollen.

Anlehnend an sein neustes Buch "Einfach genial entscheiden im Falle einer Finanzkrise" gibt Professor Walz im Interview Tipps für ein krisensicheres Portfolio und verrät uns kleine und große Stolpersteine, auf die bei der Finanzvorsorge geachtet werden sollte. Herausgekommen ist ein sehr spannendes und vielseitiges Interview mit viel Mehrwert.

Zur Zusammenfassung im Blog geht es hier.

Shownotes

Zum Blog von Hartmut Walz

Buch: Einfach genial entscheiden in Geld- und Finanzfragen*

Rente Minus statt Rente plus

Buch: Einfach genial entscheiden im Falle einer Finanzkrise*

Cash ist gerade King

Buch: Einfach genial entscheiden*

Zwischen Angst und Gier: Ruhe ist erste Anlegerpflicht

Buch: Ihre Finanzen fest im Griff*

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Der Finanzwesir rockt - Der etwas andere Podcast über Geld und finanzielle Bildung
Der Finanzwesir rockt - Der etwas andere Podcast über Geld und finanzielle Bildung
Albert Warnecke und Daniel Korth
Folge 97: Robo-Advisor Scalable: Was lief während des Corona-Crashs schief?
Interview mit Scalable-Gründer Erik Podzuweit: Warum ist die Performance so mau? Unser zweites Corona-Interview. Wir fragen Erik Podzuweit, einen der Gründer des Robo Advisors Scalable: "Wieso ist die Performance in der Corona-Zeit so eingebrochen?" Los geht's mit einer kurzen Vorstellung. Dann wollen wir wissen: Wie kam es damals zu der Idee, einen Robo Advisor zu gründen? Im Gegensatz zur klassischen Kategorisierung konservativ, ausgewogen, chancenorientiert quantifiziert Scalable die Risikoneigung über das "Value at Risk"-Konzept. Wir bitten Herrn Podzuweit uns dieses Konzept grundsätzlich zu erläutern und fragen dann Warum hat Scalable sich für diese Art der Risikomodellierung entschieden? Was sind die Vorteile? Was sind die Grenzen von Value at Risk (VaR) Bei der Vorbereitungsrecherche haben wir im Scalable-Blog folgendes gelesen "Kommen Börsencrashs aus heiterem Himmel? Nicht unbedingt. So mancher Kurssturz kündigt sich an." Quelle Mit anderen Worten: Scalable hat einen Seismographen, der Volatiltätsschwankungen misst. So kann der Robo den Aktienanteil reduzieren, bevor die Kurse crashen. Ist das nicht die sprichwörtliche Glaskugel? Das Verfahren mag wissenschaftlich fundiert sein. Aber in der Corona-Krise war Scalable das Schlusslicht was die Performance anging. Und auch davor war ein simples Do-It-yourself-Depot mit ein paar ETFs oft renditestärker. Wissenschaft ist gut, aber entscheidend ist auf'm Parkett. Wir beziehen uns bei diesen Zahlen auf das Echtgeld-Depot von Brokervergleich. Was ist da passiert? Was waren die Gründe für diese schlechte Performance? Für uns als Außenstehenden sieht das sehr nach prozyklischem Verhalten aus. Das System war zu träge.Die Umschichtung kam zu spät. Bei Tiefstständen raus aus der Aktie. Und im Aufschwung hat der Algorithmus die Anleihen nicht schnell genug zurückgetauscht. Stures Buy&Hold-Aussitzen wäre womöglich erfolgreicher gewesen. In Bezug auf die Umschichtung: Scalable schichtet recht oft um, ist das nicht sehr teuer für mich als Anleger? Die Frage aller Fragen Was hat Scalable daraus gelernt? Was wird in Zukunft beim Riskomanagement anders gemacht? Links zum Thema -Was ist Value at Risk? - vom März 2016, aber immer noch aktuell Mensch oder Maschine? Robo-Advisor versus klassische Finanzberatung - vom November 2015. Die Details mögen veraltet sein. Zum Fazit stehe ich immer noch. Podcast: Robo-Advisors – Der Finanzwesir rockt, Folge 46 - vom Oktober 2017 Medienempfehlung von Erik Podzuweit Aus dem Internet Naval Ravikant: How to get rich (without getting lucky). Hier der Tweet Storm, hier Navals Erläuterungen auf seiner Web-Site. Twitter ist halt nicht so die Langform und Manches muss doch etwas länger ausgeführt werden. Corey Hoffstein, Chief Investment Officer von Newfound Research Flirting with Models (Podcast). Clfford Asness, Gründer von AQR Capital Management: Twitter, Blog und Podcast. Bücher Expected Returns: An Investor's Guide to Harvesting Market Rewards von Antti Ilmanen*Der Allesverkäufer: Jeff Bezos und das Imperium von Amazon von Brad Stone*Wall Street Poker von Michael Lewis* * Affiliate-Link, ich bekomme eine kleine Provision, für Sie wird das Buch nicht teurer. Finanzrocker Finanzwesir
53 min
Einkommensinvestoren-Podcast
Einkommensinvestoren-Podcast
Anton Gneupel und Luis Pazos
Folge 18: Hochdividenden-Engel
Themenschwerpunkt: Hochdividenden-Engel Mit der sogenannten nachhaltigen Geldanlage habe ich mich übergreifend bereits im Jahr 2017 in einem der ersten Blogbeiträge auseinandergesetzt. Zudem habe ich das Thema Anfang des Jahres im Rahmen eines Geldgesprächs mit dem Finanzblogger und Kenner der Materie Michael Vaupel ausführlich erörtert. Im der aktuellen Podcast-Folge haben wir das Leitmotiv erneut aufgenommen, allerdings auf die Ebene der konkreten Investitionen heruntergebrochen. Dazu beantworten wir unter anderem folgende Fragen: Was bedeutet ESG überhaupt? Welche grundlegenden ESG-Kriterien gibt es? Warum sind zahlreiche Kriterien problematisch? Wie werden diese Kriterien in Anlagestrategien umgesetzt? Welchen Vor- und Nachteile haben ESG-Strategien? In wie weit folgen wir selbst entsprechenden Kriterien? Welche zehn Hochdividendenwerte könnten in ein ESG-konformes Depot passen? Unsere Hochdividendenwerte des Monats: Der NetLink NBN Trust (CJLU) sowie die Spark Infrastructure Group (SKI) und damit zwei Einzelwerte, die im Pazifikraum moderne Infrastrukturlösungen bereitstellen. Unser Sponsor: Der Onlinebroker CapTrader aus Düsseldorf bietet Privatanlegern den Zugang zu mehr als einer Millionen Wertpapiere an über 120 Börsenplätzen. Und das zu äußerst niedrigen Gebühren, vor allem an den für Einkommensinvestoren interessanten angelsächsischen Börsen. Kosten für die Verbuchung von Dividenden fallen ebenso wenig an wie laufende Depotgebühren.
56 min
Handelsblatt Disrupt
Handelsblatt Disrupt
Sebastian Matthes
Streetbees-Gründerin Bulut: „Wir haben Milliardenentscheidungen auf Basis von Annahmen getroffen“
Das Londoner Start-up Streetbees sammelt und analysiert BigData für Konsum-Firmen. Revolutioniert Künstliche Intelligenz die Marktforschung? Als junge Unternehmensberaterin war Tugce Bulut entsetzt, wie wenig ihre Kunden wirklich über die Konsumenten wussten. Ob neue Märkte, Produkte oder Kampagnen: „Wir haben Milliardenentscheidungen auf Basis von Annahmen und Multiple-Choice-Umfragen getroffen“, sagt sie – und das in einer Zeit, in der bereits Millionen Menschen im Internet über ihren Alltag berichteten. Sie war überzeugt: Mit den Möglichkeiten von digitalen Plattformen und Künstlicher Intelligenz könnten Firmen live erfahren, was die Leute gerade wirklich essen, wie sie sich kleiden und pflegen wollen. 2015 gründete sie ihre eigene Marktforschungsfirma. Heute chattet das Start-up regelmäßig mit 3,5 Millionen Nutzern, die intimste Einblicke in ihr Privatleben gewähren – vom Lieblingsdrink bis zu Präferenzen im Bett. Im Podcast erklärt Tugce Bulut, wie mithilfe von Künstlicher Intelligenz aus den riesigen Datenmassen Trends ausgelesen werden, aus denen Kunden wie PepsiCola, Henkel und Ikea Ideen für neue Produkte ziehen. Einen namhaften Partner hat auch der Münchner Gründer Thomas Regier mit der Telekom gewonnen. Deren Vertriebler sollen künftig auch die Software des Datenschutz-Start-ups an den Kunden bringen. Das soll die Digitalisierung des Mittelstands vorantreiben. Aber was hat der Dax-Konzern davon? Außerdem gibt der Handelsblatt-Korrespondent Alexander Demling einen Ausblick auf die US-Wahlen: Können die Techriesen Facebook, Twitter und Google die Entscheidung über den nächsten US-Präsidenten beeinflussen? Und was wäre das für sie schlimmste Szenario in den Tagen vor und nach der Abstimmung? — Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Larissa Holzki auch bei Twitter (@LarissaHolzki) oder per Mail (l.holzki@handelsblattgroup.com) kontaktieren.
45 min
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