#06 Mareice Kaiser: Wir brauchen Mut, um mit unseren Kindern durch die Tage zu kommen
Play • 30 min

Sie hat mit #Coronaeltern den Hashtag für Eltern in der Corona-Krise ins Leben gerufen. Deren Bedürfnisse wurden von der Politik kaum gesehen. Ein Gespräch über Chaos-Homeoffice, über Feminismus und warum Erschöpfung total ok ist.

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Familienrat mit Katia Saalfrank
Familienrat mit Katia Saalfrank
Mit Vergnügen
Ab wann kann ich Kinder im Dunkeln nach Hause gehen lassen?
Jonas* schreibt: “Liebe Katja, lieber Matze, ich habe eine 9-jährige und zwei 7-jährige Tochter (Zwillinge). Von der Mutter lebe ich getrennt, die Kinder sind nach einem festen Rhythmus wechselnd bei ihr oder bei mir, das klappt seit Jahren gut, die Kinder sind daran gewöhnt. Sie wohnt im selben Ort, ca. 15 Minuten Fußweg entfernt. Den für sich genommen harmlosen Weg (keine verkehrsreichen Straßen, keine Obdachlosen usw.) kennen die Kinder gut, da es ihr Schulweg ist. Am Sonntagabend um 18 Uhr war wieder turnusmäßiger Wechsel zur Mutter. Es war schon dunkel. Die Kinder wollten den Weg zu ihr laufen, mit dabei war noch eine Freundin, ebenfalls 9 Jahre alt. Sie wollten unbedingt alleine, ohne mich, laufen. Ich selbst hatte der Mama Sachen abzugeben, so dass ich 5 Minuten nach den Kindern los bin und dann auch kurz vor ihnen bei der Mutter angekommen bin. Sie war ziemlich entsetzt darüber, wie ich die Kinder im Dunkeln alleine zu ihr laufen lassen konnte. Die Kinder könnten ja gekidnappt werden. Ein ähnliches Feedback bekam ich später am Abend von der Mutter der Freundin ("wir erlauben das nicht mal unserem 11-jährigen Sohn!"). Meine Nacht verlief dann mit weniger Schlaf als sonst ;-) Mir war wichtig, dass die Kinder nicht alleine die weite Strecke laufen, aber ich fand es gut, dass sie etwas unternehmen und für sich Spaß an den einfachen Dingen finden (im Dunkeln laufen, eine Taschenlampe hatten sie auch dabei). Ich halte die Gefahr eines Kidnapping für sehr gering und auch nicht für im Dunkeln höher als tagsüber. Mir scheint das eher eine "Tatort"-getriggerte Angst zu sein, die aus meiner Sicht ignoriert, dass die Gefahren für Kinder heutzutage z.B. im Straßenverkehr viel höher sind. Zudem finde ich, dass diese Weltsicht der Entwicklung der Kids entgegensteht, denn nur in der "freien Wildbahn" lässt sich Leben lernen und von dort werden sie oft genug ferngehalten (und beschwert sich dann, dass sie am Smartphone hängen...). Ich wäre euch sehr dankbar, wenn Ihr dieses "Winter-Thema" besprechen könntet. Es interessiert bestimmt auch viele andere Mamas und Papas. Vielen Dank für euren tollen Podcast und schöne Grüße, Jonas*” *Name geändert Wenn ihr auch Fragen an Katia Saalfrank habt, dann schickt sie gerne an familienrat@mitvergnuegen.com Affirmations- und Verbindungskarten: https://bit.ly/Verbindungskarten Katias Kinder-besser-Verstehen-Kurse (Pädagogische Grundausbildung für Eltern und Fachleute, Modul 1 - 3 Kleinkind/Schulkind/Pubertät): https://bit.ly/KBV-Kurse Katias Sommerakademie Kinder besser verstehen (von der Erziehung zur Beziehung) – mit dem Code ‚familienrat’ (einfach in das entsprechende Feld eingeben) bekommt ihr 10% Rabatt: https://sommerakademie-kinderbesserverstehen.de/ In Katias Online-Shop findet ihr Karten und weiteres pädagogisches Material für einen bindungs- und beziehungsorientierten Alltag mit Kindern: https://www.katiasaalfrank.de/online-shop/ Supporter des Familienrates ist dieses Mal World Vision. Habt ihr eigentlich schon mal darüber nachgedacht, Pate zu werden? Mit einer Patenschaft bei World Vision schenkt ihr Kindern, ihren Familien und ihrem Umfeld eine bessere Zukunft. Werdet jetzt Pate! Alle wichtigen Infos findet ihr hier: worldvision.de/patenschaft/informieren.
29 min
eat.READ.sleep. Bücher für dich
eat.READ.sleep. Bücher für dich
NDR
(21) Soupe au Pistou mit Nina George
Diskussion über ein Epos, Einigkeit über die Faszination von Sprachen; literarische Weltreisen und ein Mammutprojekt - all das in Folge 21 des Literatur-Podcasts eat.READ.sleep. Nina Georges Bestseller "Das Lavendelzimmer" hat Jan zu einer provenzalischen Suppe inspiriert - ein perfektes Winteressen. Der Lesestoff in dieser Folge ist vielfältig: Ein Buch über Kunstsprachen, ein literarischer Reiseführer, eine Einführung in das Werk von Marcel Proust und ein Liebesbrief an England. Die Bücher dieser Folge Anne Weber: "Annette, ein Heldinnenepos" (Matthes & Seitz) (ab Minute 3'46'') Nele Pollatschek: "Dear Oxbridge: Liebesbrief an England" (Galiani-Berlin) (ab Minute 13'53'') Clemens J. Setz: "Die Bienen und das Unsichtbare" (Suhrkamp) (ab Minute 18'12'') Nina George: "Das Lavendelzimmer" (Knaur) (ab Minute 1'48'') Christoph Ransmayr: "Atlas eines ängstlichen Mannes" (S. Fischer) (ab Minute 36'56'') Alain de Botton: "Wie Proust Ihr Leben verändern kann" (S. Fischer) (ab Minute 40'20'') Jochen Schmidt: "Schmidt liest Proust" (Voland und Quist Verlag) (ab Minute 43'55'') Tipp von Nina George: "Der Freund" von Sigrid Nunez, aus dem Amerikanischen von Annette Grube (Aufbau Verlag) (ab Minute 35'15'') Für die Bestseller-Challenge haben wir in dieser Folge ausgelost: "Ada" von Christian Berkel (Ullstein) Hinweise zu Marcel Proust im Netz rbb-Podcast: Lesung Marcel Proust "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" https://www.ardaudiothek.de/lesung/9839150/alle Das ganze Mammutprojekt: rbbkultur.de/proust Das Rezept für Soupe au Pistou aus dem "Lavendelzimmer" Zutaten (für 4 Personen): 1 Dose weiße Bohnenkerne 200 g Mohrrüben 250 g Zucchini 1 Stange Porree 500 g Kartoffeln 1 Zwiebel 4 Tomaten 200 g grüne Bohnen Je 2-4 Zweige Rosmarin Für die Kräuterpaste: 2-3 Knoblauchzehen ½ TL grobes Salz 3-4 Töpfchen Basilikum 50 g frischer Parmesankäse 5 EL Olivenöl Zubereitung: Gemüse in Stücke, Ringe und Würfel schneiden. Tomaten heiß überbrühen, die Haut abziehen und in Stückchen schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen, Gemüse und Kräuter dazugeben und 10 Min bei milder Hitze dünsten. Salzen. Bohnen und 1 ½ bis 2 Liter Wasser dazu und alles mit Deckel 30-45 Min köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für die Kräuterpaste den Knoblauch schälen, mit Salz, Basilikumblättern und Parmesan im Mixer zerkleinern. Olivenöl unterrühren. In eine Suppentasse erst etwas von der Paste geben, dann mit Suppe auffüllen. Bon Appétit! Wer Feedback geben oder eigene Lieblingsbücher nennen möchte, der erreicht die drei Hosts per E-Mail unter eatreadsleep@ndr.de. Der Podcast wird bis Weihnachten wöchtenlich, danach wieder alle 14 Tage freitags um 6 Uhr veröffentlicht und läuft als Gemeinschaftsprojekt unter der NDR Dachmarke - zu hören und hier zu abonnieren - oder aber in der ARD-Audiothek.
55 min
Und was machst du so? Der Job-Podcast
Und was machst du so? Der Job-Podcast
DER SPIEGEL
Tanzlehrer Rafael, 23: Warum er in seinem Job auch manchmal Paartherapeut spielen muss
Rafael Krause war 15 Jahre alt, als er zum ersten Mal einen Tanzkurs besuchte. Eine Freundin habe ihn gefragt, ob er Lust hätte, sie als ihr Tanzpartner zu begleiten, erzählt er heute. Schnell habe sich gezeigt, dass er sehr viel mehr Freude an den Tanzstunden hatte als sie: Er trainierte fast täglich, tanzte Discofox, Cha-Cha-Cha, Walzer, fing an, auf Turniere zu gehen. Heute, mit 23 Jahren, hat Rafael Krause sein Hobby zum Beruf gemacht: Er arbeitet als Tanzlehrer für Paartanz in einer Tanzschule in Bergisch Gladbach. Für manche Menschen, etwa seine Großmutter, sei »Tanzlehrer« kein richtiger Beruf, sagt Krause. Ihr erzähle er dann, er sei kaufmännischer Angestellter an einer Tanzschule. Ganz unwahr ist das nicht: Krauses Job besteht nicht nur daraus, seinen Schülerinnen und Schülern das Tanzen beizubringen. Er hilft auch bei der Buchhaltung, beantwortet Kundenanfragen, konzipiert Veranstaltungen und führt sie durch, etwa die Abschlussbälle der Tanzschule. In der Corona-Pandemie produziert er außerdem Videos, damit den Schülerinnen und Schülern die Tanzschritte auch im Shutdown im Gedächtnis bleiben. Sein Hauptziel, sagt Krause, sei aber ein anderes: Die Menschen, die in seine Kurse kommen, sollen eine gute Zeit haben. Er will sie »entertainen«, wie er selbst sagt. Denn Krause ist überzeugt: »Die wenigsten Leute gehen in die Tanzschule, um wirklich tanzen zu lernen.« Vielmehr gehe es ihnen darum, eine gute Zeit mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin zu haben, Menschen kennenzulernen, den Alltag zu vergessen. Wie schafft er es, dass seine Schülerinnen und Schüler sich bei ihm und in der Gruppe wohlfühlen? Was macht er, wenn sich Paare in seinen Tanzstunden streiten? Und wie schwierig ist es, das richtige Maß an körperlicher Nähe zu finden? Über diese und weitere Fragen haben wir mit Rafael Krause gesprochen. ANZEIGE Viele Hörerinnen und Hörer schreiben uns, dass ihnen dieser Podcast gefällt. Wenn dich unsere Art, Journalismus zu machen, überzeugt, laden wir dich ein, unser Angebot SPIEGEL+ zu testen.  Mit SPIEGEL+ erhältst du Zugang zu allen Artikeln auf SPIEGEL.de und bekommst außerdem die digitale Ausgabe des gedruckten SPIEGEL jeden Freitag schon ab 13.00 Uhr - bevor das Heft am Samstag am Kiosk liegt.  Weitere Informationen zu SPIEGEL+ gibt‘s unter www.spiegel.de/abo . See omnystudio.com/listener for privacy information.
36 min
Frisch an die Arbeit
Frisch an die Arbeit
ZEIT ONLINE
Wie plant man die Stadt der Zukunft, Frau Polinna?
„Viele Städte wachsen, dazu kommen die Mobilitätswende und die Klimakrise”, sagt Cordelia Polinna, Geschäftsführerin des Berliner Stadtplanungsbüro Urban Catalyst. So entstünden zur Zeit Probleme, die Städte nur lösen könnten, wenn sie langfristige Pläne entwickelten: “Die Kommunen müssen reagieren – und wir helfen ihnen dabei.” Die promovierte Stadtplanerin Polinna, 45, wuchs in einer denkmalgeschützten Wohnsiedlung in Berlin auf. Schon als Jugendliche habe sie dort beobachtet, wie die ganze Stadt sich mit ihren Vierteln entwickelte, erzählt sie im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit”. Schon in der Schule habe sie sich bei einem Erdkunde-Kurs mit der Frage beschäftigt, wo Berlin seinen neuen Flughafen bauen solle. Das habe ihr gezeigt, wie komplex solche Prozesse seien. Heute spricht sie mit ihrem Team viel mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Ihre Erfahrungen sollten genauso berücksichtigt werden wie das, was die Gegend in Zukunft leisten müsse, erzählt sie. Im Schweizerischen Bern etwa verwandelte Polinna einen zentralen, aber etwas verwahrlosten Parkplatz zwischen einem Bahnviadukt und zwei Ausfallstraßen in einen urbanen Platz – mit einem Ideenpavillon und Flächen für Theater, Sport und Spiel. „Aber viele Politikerinnen und Politiker haben eben Angst vor Veränderung.” Für sie selbst sei das manchmal frustrierend: „Wenn ich schlecht drauf bin, denke ich: Wir produzieren eigentlich nur Pdf-Dateien.” Als besonders motivierend erlebe sie hingegen, wenn die Prozesse von Politik, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern eine eigene Dynamik entwickelten. In Bern zum Beispiel habe der Ideenpavillon dazu geführt, dass Stadtverwaltung und Anwohnerinnen und Anwohner die Qualitäten des Platzes erst erkannt hätten. Wo früher billig Autos abgestellt wurden, haben sie plötzlich Tänze gelernt und Feste gefeiert. Die Kinder sausten mit Fahrgeräten ungestört umher. „Am Spannendsten ist, wenn sich der Blick der Beteiligten weitet – und die Menschen mutig werden”, sagt die Stadtplanerin.
39 min
carpe diem – Der Podcast für ein gutes Leben
carpe diem – Der Podcast für ein gutes Leben
carpe diem
#83 „Frühstück bei mir“-Moderatorin Claudia Stöckl: warum wir mehr bewegen können, als wir glauben.
Die beliebte Ö3-Radiomoderatorin Claudia Stöckl ist durch ihr langjähriges Wochenend-Talk-Format „Frühstück bei mir“ in ganz Österreich bekannt. So gut wie jeder Promi des Landes war wohl das eine oder andere Mal schon bei ihr zum Frühstücksplausch eingeladen. Neben ihrem Radio-Job, den sie liebt, hat die Journalistin vor Jahren eine Hilfsorganisation namens ZUKI ins Leben gerufen. Sie ist sozusagen ihr Herzensprojekt. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller plaudert Claudia über ihre Indien-Charity, im Rahmen deren man die Patenschaft von Waisenkindern übernehmen kann. Außerdem blicken die beiden auf das Jahr 2020 zurück, das für so manche Schwierigkeiten und Ausnahmesituationen gesorgt hat. Claudias Fazit: „Es war ein Jahr, in dem man sich auf das Wesentliche konzentriert hat.“ Im Gespräch mit Daniela äußert sich die Talkmasterin auch über das Geheimnis ihres Erfolges: „Wenn man Geschichten gut erzählt, also Storytelling mit Herz und Verstand macht, kann man ganz viele Menschen erreichen.“ Außerdem verrät Claudia, wie ihr Charity-Projekt ihrem Leben mehr Sinn und Tiefe gegeben hat und wie sie ihren oft doch recht stressigen Job-Alltag bewältigt (Stichwort: To-do-Liste). In Sachen Gesundheit schwört die Moderatorin übrigens auf die F.-X.-Mayr-Kur, die ihr geholfen hat, Ruhe zu finden – und sie spricht über ihre neue sportliche Leidenschaft: das Rudern. Außerdem unterhalten die beiden sich über – passend zu unserer Jahresabschluss-Episode – Verabschiedungsrituale. Claudias Lebenslearning lautet: „Wenn man sich geliebt fühlt, dann liebt man das Leben.“ Und zum Jahresabschluss vertraut die Radiomoderatorin auf folgendes Ritual: bewusst Bilanz ziehen und sich von ungeliebten Dingen verabschieden, um Neuem einen Platz zu geben. Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast! Hinweis: Der carpe diem Podcast macht im Jänner 2021 Pause. Daniela und Holger laden ihre Batterien auf und melden sich am 2. Februar wieder zurück. Auf ein gutes und glückliches 2021! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> podcast@carpediem.life
43 min
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