#05 Svenja: Mütter, traut euch, das aus euch zu machen, was ihr sein möchtet!
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DJane, Bloggerin, Lehrerin - Svenja, oder @tantekante auf Instagram, hat viele Facetten. Nur in der Mutterrolle, in der fühlte sie sich am Anfang wie eine Fehlbesetzung. Wie sie zu sich zurückgefunden hat, erzählt sie bei uns.

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"Eltern ohne Filter" ist ein Projekt der Redaktion "Notizbuch" auf Bayern 2.

Familienrat mit Katia Saalfrank
Familienrat mit Katia Saalfrank
Mit Vergnügen
Ab wann kann ich Kinder im Dunkeln nach Hause gehen lassen?
Jonas* schreibt: “Liebe Katja, lieber Matze, ich habe eine 9-jährige und zwei 7-jährige Tochter (Zwillinge). Von der Mutter lebe ich getrennt, die Kinder sind nach einem festen Rhythmus wechselnd bei ihr oder bei mir, das klappt seit Jahren gut, die Kinder sind daran gewöhnt. Sie wohnt im selben Ort, ca. 15 Minuten Fußweg entfernt. Den für sich genommen harmlosen Weg (keine verkehrsreichen Straßen, keine Obdachlosen usw.) kennen die Kinder gut, da es ihr Schulweg ist. Am Sonntagabend um 18 Uhr war wieder turnusmäßiger Wechsel zur Mutter. Es war schon dunkel. Die Kinder wollten den Weg zu ihr laufen, mit dabei war noch eine Freundin, ebenfalls 9 Jahre alt. Sie wollten unbedingt alleine, ohne mich, laufen. Ich selbst hatte der Mama Sachen abzugeben, so dass ich 5 Minuten nach den Kindern los bin und dann auch kurz vor ihnen bei der Mutter angekommen bin. Sie war ziemlich entsetzt darüber, wie ich die Kinder im Dunkeln alleine zu ihr laufen lassen konnte. Die Kinder könnten ja gekidnappt werden. Ein ähnliches Feedback bekam ich später am Abend von der Mutter der Freundin ("wir erlauben das nicht mal unserem 11-jährigen Sohn!"). Meine Nacht verlief dann mit weniger Schlaf als sonst ;-) Mir war wichtig, dass die Kinder nicht alleine die weite Strecke laufen, aber ich fand es gut, dass sie etwas unternehmen und für sich Spaß an den einfachen Dingen finden (im Dunkeln laufen, eine Taschenlampe hatten sie auch dabei). Ich halte die Gefahr eines Kidnapping für sehr gering und auch nicht für im Dunkeln höher als tagsüber. Mir scheint das eher eine "Tatort"-getriggerte Angst zu sein, die aus meiner Sicht ignoriert, dass die Gefahren für Kinder heutzutage z.B. im Straßenverkehr viel höher sind. Zudem finde ich, dass diese Weltsicht der Entwicklung der Kids entgegensteht, denn nur in der "freien Wildbahn" lässt sich Leben lernen und von dort werden sie oft genug ferngehalten (und beschwert sich dann, dass sie am Smartphone hängen...). Ich wäre euch sehr dankbar, wenn Ihr dieses "Winter-Thema" besprechen könntet. Es interessiert bestimmt auch viele andere Mamas und Papas. Vielen Dank für euren tollen Podcast und schöne Grüße, Jonas*” *Name geändert Wenn ihr auch Fragen an Katia Saalfrank habt, dann schickt sie gerne an familienrat@mitvergnuegen.com Affirmations- und Verbindungskarten: https://bit.ly/Verbindungskarten Katias Kinder-besser-Verstehen-Kurse (Pädagogische Grundausbildung für Eltern und Fachleute, Modul 1 - 3 Kleinkind/Schulkind/Pubertät): https://bit.ly/KBV-Kurse Katias Sommerakademie Kinder besser verstehen (von der Erziehung zur Beziehung) – mit dem Code ‚familienrat’ (einfach in das entsprechende Feld eingeben) bekommt ihr 10% Rabatt: https://sommerakademie-kinderbesserverstehen.de/ In Katias Online-Shop findet ihr Karten und weiteres pädagogisches Material für einen bindungs- und beziehungsorientierten Alltag mit Kindern: https://www.katiasaalfrank.de/online-shop/ Supporter des Familienrates ist dieses Mal World Vision. Habt ihr eigentlich schon mal darüber nachgedacht, Pate zu werden? Mit einer Patenschaft bei World Vision schenkt ihr Kindern, ihren Familien und ihrem Umfeld eine bessere Zukunft. Werdet jetzt Pate! Alle wichtigen Infos findet ihr hier: worldvision.de/patenschaft/informieren.
29 min
Und was machst du so? Der Job-Podcast
Und was machst du so? Der Job-Podcast
DER SPIEGEL
Tanzlehrer Rafael, 23: Warum er in seinem Job auch manchmal Paartherapeut spielen muss
Rafael Krause war 15 Jahre alt, als er zum ersten Mal einen Tanzkurs besuchte. Eine Freundin habe ihn gefragt, ob er Lust hätte, sie als ihr Tanzpartner zu begleiten, erzählt er heute. Schnell habe sich gezeigt, dass er sehr viel mehr Freude an den Tanzstunden hatte als sie: Er trainierte fast täglich, tanzte Discofox, Cha-Cha-Cha, Walzer, fing an, auf Turniere zu gehen. Heute, mit 23 Jahren, hat Rafael Krause sein Hobby zum Beruf gemacht: Er arbeitet als Tanzlehrer für Paartanz in einer Tanzschule in Bergisch Gladbach. Für manche Menschen, etwa seine Großmutter, sei »Tanzlehrer« kein richtiger Beruf, sagt Krause. Ihr erzähle er dann, er sei kaufmännischer Angestellter an einer Tanzschule. Ganz unwahr ist das nicht: Krauses Job besteht nicht nur daraus, seinen Schülerinnen und Schülern das Tanzen beizubringen. Er hilft auch bei der Buchhaltung, beantwortet Kundenanfragen, konzipiert Veranstaltungen und führt sie durch, etwa die Abschlussbälle der Tanzschule. In der Corona-Pandemie produziert er außerdem Videos, damit den Schülerinnen und Schülern die Tanzschritte auch im Shutdown im Gedächtnis bleiben. Sein Hauptziel, sagt Krause, sei aber ein anderes: Die Menschen, die in seine Kurse kommen, sollen eine gute Zeit haben. Er will sie »entertainen«, wie er selbst sagt. Denn Krause ist überzeugt: »Die wenigsten Leute gehen in die Tanzschule, um wirklich tanzen zu lernen.« Vielmehr gehe es ihnen darum, eine gute Zeit mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin zu haben, Menschen kennenzulernen, den Alltag zu vergessen. Wie schafft er es, dass seine Schülerinnen und Schüler sich bei ihm und in der Gruppe wohlfühlen? Was macht er, wenn sich Paare in seinen Tanzstunden streiten? Und wie schwierig ist es, das richtige Maß an körperlicher Nähe zu finden? Über diese und weitere Fragen haben wir mit Rafael Krause gesprochen. ANZEIGE Viele Hörerinnen und Hörer schreiben uns, dass ihnen dieser Podcast gefällt. Wenn dich unsere Art, Journalismus zu machen, überzeugt, laden wir dich ein, unser Angebot SPIEGEL+ zu testen.  Mit SPIEGEL+ erhältst du Zugang zu allen Artikeln auf SPIEGEL.de und bekommst außerdem die digitale Ausgabe des gedruckten SPIEGEL jeden Freitag schon ab 13.00 Uhr - bevor das Heft am Samstag am Kiosk liegt.  Weitere Informationen zu SPIEGEL+ gibt‘s unter www.spiegel.de/abo . See omnystudio.com/listener for privacy information.
36 min
carpe diem – Der Podcast für ein gutes Leben
carpe diem – Der Podcast für ein gutes Leben
carpe diem
#83 „Frühstück bei mir“-Moderatorin Claudia Stöckl: warum wir mehr bewegen können, als wir glauben.
Die beliebte Ö3-Radiomoderatorin Claudia Stöckl ist durch ihr langjähriges Wochenend-Talk-Format „Frühstück bei mir“ in ganz Österreich bekannt. So gut wie jeder Promi des Landes war wohl das eine oder andere Mal schon bei ihr zum Frühstücksplausch eingeladen. Neben ihrem Radio-Job, den sie liebt, hat die Journalistin vor Jahren eine Hilfsorganisation namens ZUKI ins Leben gerufen. Sie ist sozusagen ihr Herzensprojekt. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller plaudert Claudia über ihre Indien-Charity, im Rahmen deren man die Patenschaft von Waisenkindern übernehmen kann. Außerdem blicken die beiden auf das Jahr 2020 zurück, das für so manche Schwierigkeiten und Ausnahmesituationen gesorgt hat. Claudias Fazit: „Es war ein Jahr, in dem man sich auf das Wesentliche konzentriert hat.“ Im Gespräch mit Daniela äußert sich die Talkmasterin auch über das Geheimnis ihres Erfolges: „Wenn man Geschichten gut erzählt, also Storytelling mit Herz und Verstand macht, kann man ganz viele Menschen erreichen.“ Außerdem verrät Claudia, wie ihr Charity-Projekt ihrem Leben mehr Sinn und Tiefe gegeben hat und wie sie ihren oft doch recht stressigen Job-Alltag bewältigt (Stichwort: To-do-Liste). In Sachen Gesundheit schwört die Moderatorin übrigens auf die F.-X.-Mayr-Kur, die ihr geholfen hat, Ruhe zu finden – und sie spricht über ihre neue sportliche Leidenschaft: das Rudern. Außerdem unterhalten die beiden sich über – passend zu unserer Jahresabschluss-Episode – Verabschiedungsrituale. Claudias Lebenslearning lautet: „Wenn man sich geliebt fühlt, dann liebt man das Leben.“ Und zum Jahresabschluss vertraut die Radiomoderatorin auf folgendes Ritual: bewusst Bilanz ziehen und sich von ungeliebten Dingen verabschieden, um Neuem einen Platz zu geben. Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast! Hinweis: Der carpe diem Podcast macht im Jänner 2021 Pause. Daniela und Holger laden ihre Batterien auf und melden sich am 2. Februar wieder zurück. Auf ein gutes und glückliches 2021! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> podcast@carpediem.life
43 min
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