Erststimme #47: Constantin Wurthmann
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Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl

Am 21. April ging mit dem Wahl-O-Maten das traditionelle Online-Instrument der Bundes- und der Landeszentrale für politische Bildung an den Start. Anhand von 38 Thesen können die Wähler ihre politische Haltung mit den Parteiprogrammen abgleichen. Die Themen reichen von der Kohleverstromung und dem Ausbau von Fahrradwegen über die Videoüberwachung öffentlicher Plätze sowie Sonntagsöffnungen von Geschäften bis zum Krieg Russlands in der Ukraine. 28 von 29 zur NRW-Wahl zugelassene Parteien haben sich bei der Beantwortung der Fragen beteiligt.

Als der Wahl-O-Mat 2005 in NRW startete, verzeichnete er noch 315.000 Nutzungen; bei der Landtagswahl 2017 waren es mehr als 2,6 Millionen Aufrufe. Rund 13 Millionen Wahlberechtigte gibt es für die Landtagswahl am 15. Mai.

Wir sprechen mit dem Politikwissenschaftler Constantin Wurthmann über die Möglichkeiten und Grenzen eines solchen Instruments. Kann es mehr sein als ein Einstieg in die Entscheidungsfindung? Weckt es Interesse an politischen Themen - oder verhindert es eine vertiefte Auseinandersetzung mit Fragestellungen und Themenfeldern? Können die konkreten Fragen auch ein politisches Wertegerüst berücksichtigen und widerspiegeln? Wie werden überhaupt die Fragen zusammengestellt? Wer erarbeitet sie und entscheidet schließlich über deren Verwendung?

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