Wie sieht das perfekte Home-Studio aus, Richard Gutjahr?
Play • 1 hr 6 min

Webinare, Zoom-Konferenzen, Podcast-Aufzeichnungen und viel Audio- und Videoproduktion. Die Anforderungen an den Heimarbeitsplatz für Journalist:innen sind gerade im Jahr 2020 besonders hoch. Der freie Journalist und Blogger Richard Gutjahr hat mehrere Monate mit der Planung seines neuen Home-Studios verbracht und berichtet in dieser Ausgabe von “Was mit Medien” von seinem Resultat.

Fotos, Baupläne und eine Einkaufsliste hat Richard in seinem Blog notiert.

Außerdem freuen wir uns, euch endlich drei Neuheiten verraten zu können: Wir verraten euch, was sich 2021 bei uns ändert (siehe dazu auch der Text von Daniel in seinem privaten Blog), was es mit unserem Fellowship des Media Lab Bayerns auf sich hat und wir laden euch zu unseren ersten Webinaren und Meet-ups im Dezember und Januar ein. Hier geht es zur Übersicht unserer Community-Events und zur Anmeldung.


“Was mit Medien” wird ermöglicht durch seine Supporter. Für schon 5 Euro im Monat kannst du Supporter*in werden und machst nicht nur diesen Podcast möglich, sondern erhaltet auch Zugriff auf die komplette Episode – im Web und in eurer Podcast-App.

Posthorn: Ihr könnt eure Sprachnachrichten und Mails gerne an posthorn@wasmitmedien.de schicken.

Wohlstand für Alle
Wohlstand für Alle
Ole Nymoen, Wolfgang M. Schmitt
Ep. 77: Top-Ökonomen schlagen Alarm! Mindestlohn = Sozialismus!
"Mindestlohn ist DDR pur ohne Mauer" ließ FDP-Politiker Guido Westerwelle einst verlauten. Dass das Unfug ist, hätte er wissen können, in den USA etwa gibt es bereits seit den 1930er Jahren einen bundesweiten gesetzlichen #Mindestlohn. Doch mit #Fakten haben es deutsche Konservative und Liberale beim Thema Mindestlohn nie so genau genommen, erklären Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Folge von "Wohlstand für Alle". WERBUNG: Die aktuelle Episode des "Suhrkamp espresso" findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=zK2acJKnW_8 Mehr Informationen zu Katharina Pistors Buch findet ihr unter: https://www.suhrkamp.de/kapital Literatur: Milton Friedman: Kapitalismus und Freiheit, Piper. Sebastian Thieme: "Selbsterhaltung im 'Markt'? Subsistenzethische Betrachtung des Wettbewerbs und der Arbeits- und Marktgesellschaft", in: Walter Otto Ötsch, Katrin Hirte, Stephan Pühringer, Lars Bräutigam (Hg.): Markt! Welcher Markt? Der interdisziplinäre Diskurs um Märkte und Marktwirtschaft, metropolis Verlag. Hans-Werner Sinn: "Von einem Mindestlohn, den man nicht bekommt, kann man nicht leben: Ein Plädoyer für den besseren Sozialstaat", in: ifo Schnelldienst 6/2008, online verfügbar unter: https://www.ifo.de/DocDL/ifosd_2008_6_19.pdf. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior
25 min
Die sogenannte Gegenwart
Die sogenannte Gegenwart
ZEIT ONLINE
Als Sex noch Spaß gemacht hat
Die heißeste Popkultur-Nachricht des noch jungen Jahres macht uns endlich mal wieder Hoffnung: Der amerikanische Sender HBO plant eine Fortsetzung seiner, und hier passt das Wort ausnahmsweise mal, Kultserie "Sex and the City". Wir erinnern uns: Von 1998 bis 2004 verfolgten Millionen von Zuschauerinnen und Zuschauern auf der ganzen Welt, wie die vier Mittdreißiger-Frauen Carrie, Miranda, Samantha und Charlotte ihr Singleleben in New York City bestritten – es ging um Frauenfreundschaft, Sex, Männer, Mode und die Frage, wie viel romantische Zweierbeziehung überhaupt noch sein muss. Die Serie erzählte von all dem in einem Ton, den man zuvor im Fernsehen nicht kannte: Tabus wurden gebrochen, böse Witze wurden gerissen, Protagonistinnen waren nicht mehr strahlende Heldinnen – das new golden age of television begann. Die Ankündigung der Fortsetzung lässt das Feuilleton-Herz unserer beiden Podcasts-Hosts jetzt wieder höher schlagen wie sonst nur ein romantisches Abendessen mit Mr. Big. Denn natürlich wollen Ijoma Mangold und Lars Weisbrod wissen: Passt "Sex and the City" noch in unsere Gegenwart? Oder fällt die Serie, wie jetzt schon zu lesen war, inzwischen unten durch, weil sie den aktuellen feministischen und politischen Standards gar nicht mehr gerecht wird? Die beiden ZEIT-Redakteure haben sich in die alten Folgen gestürzt und sind wieder aufgetaucht mit sehr viel Nostalgie im Bauch, ein paar Erkenntnissen und noch mehr Fragen: Sind sie bloß verknallt in Carrie Bradshaw oder wollen sie sein wie diese Frau, die, gespielt von Sarah Jessica Parker, unsere ganze Gegenwart in wenigen Gesten auf den Punkt bringen konnte? Was ist aus der Stadt von damals geworden, seit sich keiner mehr die Mieten leisten kann? Und ist Sex heute überhaupt noch zeitgemäß? Darüber und über vieles mehr sprechen wir in der neuen Folge von "Die sogenannte Gegenwart". Weitere Informationen: Die sechs Staffeln von “Sex and the City” sind bei unter anderem bei Sky zu sehen https://www.werstreamt.es/serie/details/232797/sex-and-the-city/ Außerdem sprechen wir kurz über den ersten Film “Sex and the City: The Movie” https://www.werstreamt.es/film/details/12455/sex-and-the-city-der-film/ (den zweiten Teil verschweigen wir lieber) Das Buch der Fernsehkritikern Emily Nussbaum heißt “I like to watch”, ihren Artikel über “Sex and the City” findet man auch hier im Netz: https://www.newyorker.com/magazine/2013/07/29/difficult-women Das Buch von Peter Praschl über “Sex and the City” ist erschienen bei Diaphanes: https://www.diaphanes.net/titel/sex-and-the-city-1892 Ihren Slogan “Make kin, not babies” erklärt die Feministin Donna Haraway in ihrem Buch “Unruhig bleiben”: https://www.zeit.de/2018/26/donna-haraway-biologin-feministin-familie-tiere-technik
1 hr 13 min
Piratensender Powerplay
Piratensender Powerplay
Samira El Ouassil, Friedemann Karig
Piratensender Powerplay, Episode 27: "Ted Cruz war noch nie in Paris"
SHOWNOTES 00:30: Samira ist da, Friedemann ist da, Ihr seid da. Es kann losgehen. 01:30: Wir sprechen über Ted Cruz auf dem Laufsteg, Joe Biden auf dem Holzweg, 03:04 Eine kleine Schweigepause für den Menschen, der jetzt endlich mal still ist. 7:02 Wie fanden wir denn die Inauguration, die Rede, die Inszenierung? Klares Naja! 20:30: Samira vergleicht die USA mit einem mittelguten Harry Potter Spinoff. Auftritt Ted Cruz und seine "Trollpolitik". Weil er noch nie in Paris war, hat er uns alle gespielt? 25:00: Welche Fake News genau verfangen, findet Friedemann fast egal. Aber welche wir trotz besseren Wissens verbreiten, nicht so ganz. Oder ist Ted C. doch einfach nur sehr, sehr dumm? 34:02 Das Hufeisen der Pandemie begegnete uns diese Woche auf Twitter und es gab Streit deshalb. Wir versuchen zu erklären, warum ein Begriff wie "Lockdown-Fanatiker" Quatsch ist, und man Lockdown-Befürworter nicht mit den Corona-Leugnern vergleichen darf. 41:00 Samira erklärt, warum man gegen ein Virus, also eine biologische Realität nicht argumentieren kann. Dagegen ist eine Position, die schlicht sofort zurück will zur Normalität, no matter die Toten, ebenso wenig nicht haltbar. Es geht derweil vielen Leuten nicht gut damit, dass wir auf Kosten der Alten und Schwachen leben. 54:00 Eindeutig ein Skandal an Ungerechtigkeit hingegen ist die Maskensituation für arme Menschen. Warum regelt man das nicht über Preisbindung oder Hartz4-Erhöhung? Wir wissen es nicht.
1 hr 4 min
More episodes
Search
Clear search
Close search
Google apps
Main menu