Heul doch, du Opfer! – Erfahrungsbericht über Hate im Netz (S01E06)
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Fake News & Fact-Checking

Wie junge Leute auf Hate und Hetze reagieren, weiß die Studentin Kira Carstens ziemlich gut. Sie arbeitet bei der Beratungsplattform juuuport.de, die Jugendlichen auf Augenhöhe begegnet. "Wenn ein Hate Kommentar über einen selbst online steht, verliert man die Kontrolle darüber und kann sich dem auch nicht mehr entziehen. Denn wir alle sind im Internet unterwegs", sagt Kira. Im Digga Fake Podcast spricht sie mit Victoria über ihren Arbeitsalltag und über Strategien gegen Hate Speech. Wenn nämlich Hassrede den Weg in die Kommentarspalte einer geposteten Fake News findet, hat das einen fiesen Effekt.

Credits: Musik "Digga Fake Theme Song" von Alexey Potiy / Fotos von Alexander Bley und Victoria Graul

"Digga Fake – der Podcast über Fake News & Fact-Checking" ist eine Produktion von © Victoria Graul

Weiteres Futter für Augen, Ohren und Kopf gibt's auf Instagram. Schreib mir einfach, wenn dir die Episode gefallen hat oder du Fragen hast, gerne auch per Mail an: kontakt [at] diggafake [dot] de

Der Faktencheck zum frei erfundenen Künast-Zitat vom ARD-Faktenfinder ist leider nicht mehr online verfügbar. Hier geht's zum Dead Link entlang.

Wie lässt sich Hate Speech sprachlich kategorisieren? Muster und dazugehörige Beispiele kannst du hier nachlesen: Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e. V. / Landesanstalt für Medien NRW (Hrsg.): Hate Speech im Netz, 5. Auflage, Wuppertal 2019, Seite 12, letzter Zugriff am 08. Mai 2020. online abrufbar, letzter Zugriff am 08. Mai 2020.

Mehr zum „fiesen Effekt“ in Kommentarspalten: Anderson, A. / Brossard, D. u. a.: The 'Nasty Effect'. Online Incivility and Risk Perceptions of Emerging Technologies, in: Journal of Computer-Mediated Communication, Volume 19, Issue 3, April 2014, Seiten 373-387, online abrufbar, letzter Zugriff am 08. Mai 2020.

Wenn du mehr zum Thema Cybermobbing erfahren willst, check die Website von Juuuport.

Berater*innen des Kinder- und Jugendtelefons erreichst du montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr kostenlos und anonym unter Telefon 0800 116 111 und online.

Auch bei der Telefonseelsorge kannst du unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 kostenlos und anonym anrufen.

Eine Übersicht zu bundesweiten Beratungsangeboten bei Krisen gibt es auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

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