Stelldichein mit Ludwig Knoll
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Im 12. Stelldichein begrüßen wir einen leidenschaftlichen Vordenker und Vorkämpfer des Bio-Weinbaus. Ludwig Knoll berichtet über seine Arbeit am Würzburger „Stein“, als Winzer in 5. Generation. Das Wissen über klimatische Bedingungen und die Besonderheiten der Lage sind gerade für den ökologischen Weinbau eine wichtige Grundlage. Denn der Wein ist ein deutlicher Indikator für Veränderungen durch die Klimakrise. Ludwig berichtet darüber, wie in diesem Jahr die Ernte bis zu 80% durch den Mehltau-Pilz vernichtet wird, mit dramatischen und existenziellen Auswirkungen auf die Bio-Winzer*innen. Hier sind Lösungen gefordert, um den Betrieben ein Überleben zu ermöglichen und Claudia fordert eine bessere Unterstützung von Winzer*innen, die ökologischen Weinbau betreiben oder darauf umstellen möchten.

Die Verbindung von Kunst und Kultur ist Ludwig und seiner Familie sehr wichtig, daher veranstalten sie seit vielen Jahren ein Kultur- und Musikfestival für Würzburg und die Region. Auch in Pandemiezeiten konnte dieses Festival stattfinden, aber kleiner und Corona-konform.

In „Aktuelles“ sprechen Claudia und Horst über die Hochwasser Katastrophe und die Folgen, die wir daraus ziehen müssen. Die Brände in Griechenland, der Türkei und Italien sind das andere Extrem, das wir zurzeit erleben müssen. Die Klimakrise zeigt weltweit ihre Auswirkungen. Die Impfkampagne muss mit großer Überzeugungsarbeit weiter geführt werden, ohne Zwang, aber mit vielen Angeboten vor Ort, in den Stadtteilen und zugleich braucht es auch für den globalen Süden den Zugang zu Impfstoffen, um der um sich greifenden COVID-Pandemie Einhalt zu gebieten. Claudia freut sich sehr über Olympische Medaillen, insbesondere für die Augsburger Kanut*innen.

Die Gute Tat zeigt heute die Spendenmöglichkeit des VDP für die vom Hochwasser betreffende Wein-Region an der Ahr auf und bitte um Hilfe Unterstützung und Solidarität. Hier findet Ihr alle Infos:

https://www.vdp.de/de/der-adler-hilft-ahr

Die nächste Folge erscheint am 17. August!

Musik: Rainer von Vielen

Foto: Kristian Schuller

Artwork: Joachim Sommer

Produktion: Markus Schnitzler

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