Sykora Gisler
Sykora Gisler
Dec 1, 2020
Folge 36: Mit Charles Nguela
Play • 1 hr
Die Vuvuzela, Tröte des Teufels, wird rehabilitiert. Der FC Aarau spielt gegen 10-Kämpfer Cricket. Maradona kriegt einen Abschiedsbrief. Und mitten rein ruft Charlies Mutter: «Komm, erzähl mal einen Witz»!
Einfach Politik
Einfach Politik
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Kann man Heimat ersetzen?
Wegen der drohenden Explosion des Munitionslagers im Bergstollen müssen die Bewohnerinnen und Bewohner von Mitholz im Kandertal (BE) ihr Dorf verlassen. Wir gehen der Frage nach, ob sie an einem anderen Ort wieder eine Heimat finden (einfachpolitik@srf.ch / 079 859 87 57). Im Dezember hat der Bundesrat entschieden: das ehemalige Munitionslager der Schweizer Armee wird ab 2031 geräumt. Ab dann darf aus Sicherheitsgründen niemand mehr in Mitholz wohnen. Für ganze 10 Jahre lang. Die Einheimischen sollen in der Zwischenzeit an einem neuen Ort eine neue Existenz aufbauen. Lässt sich Heimat einfach so ersetzen? Wie geht die Armee mit den Dorfbewohnern um? Und hat Mitholz – wenn alles vorbei ist – noch eine Zukunft? Die Nacht vom 19. auf den 20. Dezember 1947 hat alles verändert: Da explodierten Sprengsätze aus dem Munitionsdepot im Armeebunker. Neun Menschen starben. Nach dem Inferno blieben Granaten, Fliegerbomben oder Patronen in den Felskavernen zurück. 3500 Tonnen explosives Material aus dem 2. Weltkrieg. Im SRF-Podcast «Einfach Politik» erzählt die Familie aus dem Dorf vom Schicksal des drohenden Wegzugs. Und das Verteidigungsdepartement zeigt auf, wie sie die Betroffenen auf dem Weg ins Ungewisse begleiten – auf der Suche nach einer neuen Heimat. Wir freuen uns auf Feedback: Einfachpolitik@srf.ch. Oder schickt uns eine Sprachnachricht auf WhatsApp 079 859 87 57. Im Studio: Valérie Wacker und Curdin Vincenz Ton: Remo Panzeri Produktion: Michael Sahli «Einfach Politik» ist der Podcast von SRF zur Schweizer Politik. Alle Folgen zum Nachhören gibt es hier: www.srf.ch/einfachpolitik
31 min
Persönlich
Persönlich
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Circusdirektor Johannes Muntwyler und Ärztin Helenka Pajtler-Zingg
Bei Dani Fohrler zu Gast sind zwei Menschen, die ihrer Berufung gefolgt sind: Johannes Muntwyler, Direktor des «Circus Monti», und Helenka Pajtler-Zingg, Ärztin. Johannes Muntwyler (56), Circusdirektor Johannes Muntwyler hat nach der Schule keine klassische Berufslehre gemacht, sondern eine Ausbildung zum «Circus-Jongleuer». Circus war seine Berufung. Er ist der älteste Sohn des Circusgründers Guido «Monti» Muntwyler. Heute führt der Vater von drei Söhnen den «Circus Monti» mit dem «Monti-Variété» und einer «Zeltvermietung». Die Auswirkungen der Pandemie haben den ganzen Betrieb seit letztem Frühling stillgelegt. Johannes Muntwyler ist zuversichtlich und plant Neues. Seine Söhne, seine Partnerin und sein Team ziehen mit. Helenka Pajtler-Zingg (43), Ärztin «Einen Beruf zu wählen, der aus einer Berufung erwächst, ist Geschenk und Verantwortung gleichermassen», sagt Helenka Pajtler-Zingg über ihren Weg. Als Ärztin stellt sie Beratungen für eine gesundheitsbewusste Lebensgestaltung ins Zentrum ihrer Arbeit und gibt dazu auch verschiedene Kurse mit dem Fokus «Gesundbleiben». Ein Leben im Einklang mit der Natur ist ihre Basis. Ein «einfaches Leben» zu leben ist für sie von besonderem Wert. Das Reduzieren des Materiellen auf möglichst wenig sei ein wunderbares Gefühl, sagt sie. «Persönlich» neu am Radio, TV und im Livestream Die Sendung kommt aufgrund der aktuellen Lage live aus dem Fernsehstudio, findet jedoch ohne Publikum statt. Live dabei sein kann man am Sonntag entweder am Radio oder über den SRF1-Facebook-Livestream um 10.00 Uhr. Neu ist die Sendung auch im TV zu sehen. Ausstrahlung am Sonntag, 17. Janauar, um 16.05 Uhr oder Montag, 18. Januar, um 22.55 Uhr im Fernsehen SRF1.
54 min
Samstagsrundschau
Samstagsrundschau
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Bundespräsident Guy Parmelin zum Corona-Shutdown
Der Bundesrat hat dem Land einen zweiten Shutdown verordnet. Er schliesst Restaurants und Läden, die Menschen müssen wenn immer möglich von zu Hause aus arbeiten und privat dürfen sich noch maximal fünf Personen treffen. Zudem baut der Bundesrat die Härtefallhilfe für notleidende Firmen aus.  Diese Woche musste zum ersten Mal Guy Parmelin als neuer Bundespräsident die Entscheide des Bundesrates den Medien und der Öffentlichkeit präsentieren. Die lauteste Kritik musste der Bundesrat dabei ausgerechnet von Parmelins eigener Partei einstecken. Die SVP wirft dem Bundesrat vor, den Bezug zur Realität verloren zu haben. Was sagt Guy Parmelin dazu? Und was bedeutet dieser neue Shutdown? Bis anhin verfolgte der Bundesrat eine liberale Politik mit wenig Einschränkungen, der Bundesrat setzte stark auf die Eigenverantwortung der Menschen. Damit ist es nun vorbei. Ist das auch das Eingeständnis, dass die bisherige Politik gescheitert ist? Oder will sich der Bundesrat einfach nicht dem Vorwurf ausgesetzt sehen, dass er Entwicklungen verpasst und viele Todesfälle in Kauf nimmt? Auch zu den ergriffenen Massnahmen stellen sich viele Fragen. Diese müssen nachvollziehbar sein, doch scheinen die einzelnen Verbote oftmals widersprüchlich und sie greifen auch massiv in die persönliche Freiheit jedes einzelnen ein. Parallel dazu hat der Bundesrat auch die Härtefallhilfe für notleidende Unternehmen erleichtert. Die Hilfe soll nun endlich bei den Firmen ankommen. Dass das bis jetzt nicht überall funktioniert hat ist denn auch der grosse Kritikpunkt und wirft die Frage auf, wie konzeptlos die Politik hier unterwegs ist. Neben dem grossen Thema Corona wird Bundespräsident auch noch zum einen oder anderen Thema Stellung nehmen. Er ist Gast in der «Samstagsrundschau» bei Oliver Washington.
30 min
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