(60) Das Dilemma der Politik
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Christian Drosten spricht über gestiegene Fallzahlen, das Führen eines Kontakt-Tagebuchs und neue Erkenntnisse zur Immunität.

Das Coronavirus breitet sich in Europa aus. Viele Menschen wollen mit sachlichen Informationen darüber informiert werden. NDR Info befragt dazu regelmäßig Prof. Christian Drosten, den Leiter der Virologie an der Berliner Charité, und Prof. Sandra Ciesek, die Leiterin der Virologie des Universitätsklinikums Frankfurt.

Hier finden Sie alle Folgen zum Nachlesen und Nachhören mit allen Links zu den erwähnten Studien:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcastcoronavirus134.html

Die Manuskripte gibt es auch zum Download:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcastcoronavirus102.html

Übersicht der häufigsten Hörerfragen:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcastcoronavirus182.html

Die Links zu den Studien finden Sie gebündelt in dieser Übersicht:
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/corona2636.html

Und hier der Link zu unserer Hauptseite, u.a. auch mit FAQ oder dem wissenschaftlichen Glossar:
http://www.ndr.de/coronaupdate

Was jetzt?
Was jetzt?
ZEIT ONLINE
Mord oder Totschlag?
Im Juni 2019 wurde der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke getötet, mutmaßlich aus rechtsextremen Motiven, Anlass waren offenbar flüchtlingsfreundliche Aussagen des Politikers. Die langjährigen Rechtsextremisten Stephan E. und Markus H. sind die Angeklagten im Prozess um den ersten rechtsterroristischen Mord an einem Politiker in der Geschichte der Republik. E. soll Lübcke erschossen, H. Beihilfe geleistet haben. Das Verfahren hatte viele Verwerfungen, von geleisteten und zurückgenommenen Geständnissen bis zu Verteidigerwechseln. Martin Steinhagen hat den Prozess für ZEIT ONLINE beobachtet. Es ist einen Monat her, dass EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen von einer "europäischen Erfolgsgeschichte" und einem "berührenden Moment der Einigkeit" sprach. So bezeichnete sie den Beginn der Corona-Impfungen in allen EU-Mitgliedsstaaten. Für Deutschland versprach Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, bis zum Ende des Sommers allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot machen zu können. Doch einen Monat nach Beginn der Impfungen sind die Zahlen ernüchternd. ZEIT-Wirtschaftsredakteur Ingo Malcher erklärt, was schiefläuft und was sinnvoller wäre. Und sonst so? Soon may the mitten man come! Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Alexander Eydlin, Anne Schwedt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Informationen: Politischer Totschlag? https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2021-01/walter-luebcke-prozess-mord-rechtsextremismus-verteidigung So viele Menschen wurden bisher gegen Covid-19 geimpft https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2021-01/corona-impfung-deutschland-anzahl-impfquote-aktuelle-zahlen-karte
11 min
Alles gesagt?
Alles gesagt?
ZEIT ONLINE
Ai Weiwei, Why Are You So Angry?
Ai Weiwei, one of the most adored and influential - some might say, most dangerous - artists of our time, is our guest on the third English-language episode of “Alles gesagt?” (“Nuff Said?“), ZEIT’s never-ending podcast. Ai Weiwei is not only an artist, he’s also an architect (he helped design the National Stadium in Beijing) and a filmmaker (he directed the Oscar-nominated documentary "Human Flow”). He is also well-known as a political activist for his fight for democracy and freedom of speech in his home country and for his criticism of the Chinese government for its censorship. The hosts of “Alles gesagt?“, Jochen Wegner and Christoph Amend, met with Ai Weiwei in his Berlin studio this August. Ai Weiwei was born 1957 in Beijing as a son of author Ai Qing, a highly esteemed poet under Mao in the early 1950s. Ai grew up in re-education camps with his family after his father fell from grace with the Mao regime and was banned in 1961. (He was rehabilitated in 1976, two years after Mao’s death). In 1978, Ai Weiwei started studying animation at the film academy in Beijing before moving to New York in the 1980s. He lived in the U.S. until the early 90s, returning to Beijing in 1993 due to the illness of his father and becoming established as an artist in his home country. He had a major international breakthrough with his work “Fairytale," displayed at documenta 12 in 2007, a piece which brought 1,001 Chinese people to Kassel. Ai Weiwei has been arrested several times for his political activism. In 2011, he spent 81 days in solitary confinement, an event which was accompanied by a wave of international protest. His passport wasn't returned to him until 2015, at which time he left China for Germany, living in Berlin between 2015 and 2019, where he held a guest professorship at Berlin University of the Arts. In 2019, he decided to move to Cambridge with his family, criticizing Germany for its intolerance and racism, but he still runs his studio in Berlin. In this episode, Ai Weiwei talks about his Chinese roots, his adventures in the United States, and his experience with living in Germany. He explains his love for blackjack and criticizes the global art market. For the first time, our infinite podcast did not come to an end. Ai Weiwei is the first guest who did not choose a Schlusswort (final word) to signify the end of our conversation, and simply left. So we are still recording.
5 hr 9 min
Frisch an die Arbeit
Frisch an die Arbeit
ZEIT ONLINE
Wie plant man die Stadt der Zukunft, Frau Polinna?
„Viele Städte wachsen, dazu kommen die Mobilitätswende und die Klimakrise”, sagt Cordelia Polinna, Geschäftsführerin des Berliner Stadtplanungsbüro Urban Catalyst. So entstünden zur Zeit Probleme, die Städte nur lösen könnten, wenn sie langfristige Pläne entwickelten: “Die Kommunen müssen reagieren – und wir helfen ihnen dabei.” Die promovierte Stadtplanerin Polinna, 45, wuchs in einer denkmalgeschützten Wohnsiedlung in Berlin auf. Schon als Jugendliche habe sie dort beobachtet, wie die ganze Stadt sich mit ihren Vierteln entwickelte, erzählt sie im Zeit-Online-Podcast “Frisch an die Arbeit”. Schon in der Schule habe sie sich bei einem Erdkunde-Kurs mit der Frage beschäftigt, wo Berlin seinen neuen Flughafen bauen solle. Das habe ihr gezeigt, wie komplex solche Prozesse seien. Heute spricht sie mit ihrem Team viel mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Ihre Erfahrungen sollten genauso berücksichtigt werden wie das, was die Gegend in Zukunft leisten müsse, erzählt sie. Im Schweizerischen Bern etwa verwandelte Polinna einen zentralen, aber etwas verwahrlosten Parkplatz zwischen einem Bahnviadukt und zwei Ausfallstraßen in einen urbanen Platz – mit einem Ideenpavillon und Flächen für Theater, Sport und Spiel. „Aber viele Politikerinnen und Politiker haben eben Angst vor Veränderung.” Für sie selbst sei das manchmal frustrierend: „Wenn ich schlecht drauf bin, denke ich: Wir produzieren eigentlich nur Pdf-Dateien.” Als besonders motivierend erlebe sie hingegen, wenn die Prozesse von Politik, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern eine eigene Dynamik entwickelten. In Bern zum Beispiel habe der Ideenpavillon dazu geführt, dass Stadtverwaltung und Anwohnerinnen und Anwohner die Qualitäten des Platzes erst erkannt hätten. Wo früher billig Autos abgestellt wurden, haben sie plötzlich Tänze gelernt und Feste gefeiert. Die Kinder sausten mit Fahrgeräten ungestört umher. „Am Spannendsten ist, wenn sich der Blick der Beteiligten weitet – und die Menschen mutig werden”, sagt die Stadtplanerin.
39 min
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