(19) Flaschenpost von der Erde
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Es klingt wie Spinnerei - doch die Planungen sind real, obwohl ihr Ziel in weiter Ferne liegt: ein Leben auf einem anderen Planeten, in einer anderen Galaxie.

Nicht nur private Initiativen, auch die NASA entwickeln Konzepte, wie Menschen in andere Sternensysteme gelangen könnten. Das größte Problem dabei ist die Flugzeit. Deshalb müssten dafür wohl mehrere Generationen im Raumschiff leben, sich fortpflanzen und auch dort sterben: ein ganzes Leben für die Reise durchs All. Guido Meyer, unser Fachmann für Weltraumthemen, erzählt im Gespräch mit Maja Bahtijarević, wer genau diese Pläne entwickelt, was Hollywoodfilme damit zu tun haben, welche mathematische Formel dahinter steckt - und warum eine "Flaschenpost" nur bedingt eine Alternative wäre.

Hintergrundinformationen

• Uni Frankfurt | Claudius Gros: "Life on distant worlds - the Genesis Project" https://itp.uni-frankfurt.de/~gros/TALKS/Schader16/

• Uni Frankfurt | Projekt "2. Genesis": Arbeitsgruppe Gros https://www.uni-frankfurt.de/65464986/AG-Gros?

• ICARUS INTERSTELLAR | "Beyond the Generation Ship: An interview with ICARUS INTERSTELLAR director Damien Turchi" http://www.icarusinterstellar.org/beyond-the-generation-ship-an-interview-with-icarus-interstellar-director-damien-turchi

• ICARUS INTERSTELLAR | Video: ICARUS INTERSTELLAR featured on mic.com http://www.icarusinterstellar.org/icarus-interstellar-featured-on-mic-com

• The Chronolith Project Space Threshold Initiative | Das Chronolith Experiment http://chronolith.net/

• Research Gate | Die mathematische Formel, mit der sich Startzeitpunkt und Dauer einer interstellaren Reise berechnen lassen: "Interstellar Travel - The Wait Calculation and the Incentive Trap of Progress" https://www.researchgate.net/publication/260275150_Interstellar_Travel_-_The_Wait_Calculation_and_the_Incentive_Trap_of_Progress

• 100 year starship | Die 100 Year Starship Studie http://www.100yss.org/

• Sigma - the science fiction think tank | Sigma forum http://www.sigmaforum.org

Das Politikteil
Das Politikteil
ZEIT ONLINE
Die USA nach dem Sturm aufs Kapitol: Was tun mit dem Zorn?
Der Countdown läuft: Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue US-Präsident Joe Biden vereidigt wird – und die Ära Donald Trump endgültig vorbei ist. Aber wie sicher ist die Amtseinführung des neuen Präsidenten überhaupt? Wie groß ist die Gefahr eines Anschlags? Wohin geht die Wut der Trump-Anhänger, wenn er die politische Bühne verlässt? Und wie geht es weiter mit dem Impeachment? In der neuen Folge von „Das Politikteil“ sprechen wir mit Rieke Havertz, US-Korrespondentin für ZEIT ONLINE in Washington, über die explosive Lage in den USA. Gut eine Woche nach dem Sturm auf das Kapitol fragen wir, wie groß die Mobilisierungskraft Trumps heute noch ist – und was genau Biden nach seiner Vereidigung tun muss, um das tief gespaltene Amerika zu befrieden. Kann es im Interesse der neuen Administration sein, dass das Impeachmentverfahren gegen Trump über Monate die Nachrichten dominiert? Welche neuen Gesetze braucht das Land, um Ungleichheit und Rassismus zu bekämpfen? Wie kann es gelingen, die Wütenden, die Zornigen wieder in einen Dialog einzubinden? Im Podcast „Das Politikteil“ sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeberinnen Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.
1 hr 8 min
OK, America?
OK, America?
ZEIT ONLINE
Wie sicher ist Joe Bidens Amtseinführung?
1.400 Polizisten der Capitol Police standen etwa 8.000 Trump-Anhängern gegenüber, bevor das Kapitol gestürmt wurde. Warum war das Gebäude, in dem der Kongress am vergangenen Mittwoch den Wahlsieg von Joe Biden bestätigte, nicht besser gesichert? Steven Sund, der Chef der Capitol Police, sagte der "Washington Post", er habe im Vorfeld vergeblich um Unterstützung bei der Nationalgarde gebeten. Die Aufarbeitung des Sturms auf das Kapitol wird die USA noch lange beschäftigen. Kurzfristig geht es in Washington, D. C., jedoch jetzt darum, die Amtseinführung von Joe Biden am 20. Januar sicher zu gestalten. Die Angst vor neuen Ausschreitungen nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch in Landeshauptstädten der Bundesstaaten ist groß. Politisch wird derweil diskutiert, ob Donald Trump noch seines Amtes enthoben werden sollte. Die Demokraten forcieren ein Impeachment. Das Verfahren im Senat würde aber wohl erst in die Präsidentschaft von Biden fallen – der darum wirbt, im Senat auch Zeit für die Bestätigung seiner Kabinettsmitglieder und für weitere Corona-Hilfen zu schaffen. Wie sich Donald Trump in den letzten Tagen seiner Präsidentschaft verhält, was ein zweites Impeachment bedeuten würde und wie angespannt die Stimmung in der Hauptstadt ist, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem beantworten wir weitere Hörerinnenfragen. Und im "Get Out": ein Auszug aus der ersten Predigt von Raphael Warnock seit seinem Sieg bei der Senatswahl in Georgia und die Netflix-Dokumentation "Pretend It's a City". Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.
1 hr 4 min
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