Wie innen, so aussen #31
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Wenn wir aufhören, auf der Suche nach Schuldigen, unsere Probleme auf die Umwelt zu projizieren und uns dafür öffnen, mutig zu betrachten, was uns die Aussenwelt spiegelt, bekommen wir ständig wertvolle Hinweise, wer wir wirklich sind. 

Wenn wir aufhören, die Welt als Täter und uns als Opfer zu sehen, wenn wir aufhören, das Übel da draussen zu bekämpfen und vermeintlich Schuldige an den Pranger stellen, und lernen, das, was uns da gespiegelt wird, als Teil von uns selbst zu erkennen, können tiefgreifende Veränderungen in uns und in unserem Leben geschehen.
Viele Menschen leiden, weil sie verdrängte Verletzungen in sich tragen, die zu Glaubenssätzen über die Welt und sie selbst geführt haben. Eine solche schädliche Überzeugung ändert sich weder durch Analysieren, noch durch Verstehen.

Der Glaubenssatz behauptet seinen Platz, weil er sich immer wieder bestätigt und sich dieser Teufelskreis dem Bewusstsein des Betroffenen entzieht. 

Nehmen wir das Beispiel mit dem Glaubenssatz: "Alle lehnen mich ab". Das Unterbewusstsein glaubt tief und fest an diesen Glaubenssatz und will dich schützen. Also gehst du auf niemanden zu, du versteckst dich und so kommt auch kaum einer auf dich zu. Und das ist dann für das Unterbewusstsein der Beweis, dass der Glaubenssatz stimmt. Oder du wählst die Strategie "Flucht nach vorn". Du stellst dich in den Mittelpunkt, du drängst dich auf und überforderst deine Mitmenschen damit. Deine Mitmenschen weichen dir aus und das ist der Beweis, dass der Glaubenssatz der Wahrheit entspricht. 

Der Weg aus diesem Teufelskreis? Bewusstsein und das setzt Selbsterkenntnis voraus. Wo kann ich mich sehen? Im Spiegel. Deswegen spiegelt uns das Leben immer wieder dieselben Situationen, damit wir sie erkennen und den Schmerz heilen können. Wenn das gelingt, hat selbst der schlimmste Spiegel keine Wirkung mehr auf uns.
Wir sollten also diese Reflexionen, statt vehement abzuwehren und wegzudrücken, lieber intelligent nutzen und das eigene Denken klären und befreien. Unser Denken steht vor jeder unserer Handlungen und ist daher der entscheidende Faktor für unseren Erfolg, was Gesundheit, Glück, Wohlstand etc. natürlich alles einschliesst.
Wenn wir also unser Denken ändern, ändern wir unser Leben.


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Die folgende Hintergrundmusik wird im Podcast verwendet:

Music: Sad Cinematic Background by MusicLFiles
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Music: A Nice Dream by Frank Schroeter
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Music: Golden Fall Reverie by MusicLFiles
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Music: Relaxing Piano Improvisation by Alexander Nakarada
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Music: Meadow Of Dreams by Alexander Nakarada
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Music: Mystic Tranquility by MusicLFiles
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Music: Emotional Piano Improvisation by Alexander Nakarada
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