ERF Plus - Anstoß (Podcast)
Gisbert zu Knyphausen
Jul 6, 2020 · 2 min
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Neulich in einer Gesprächsrunde kam das Thema auf Weihnachtsgeschenke und Andachtsbücher. Eine Kollegin meinte dazu: „Also ganz ehrlich, es gibt Andachtsbücher wie Sand am Meer. Das kann man doch langsam nicht mehr sehen.“ Sie hat wahrscheinlich recht. Es ist schon so viel kluges – und manches nicht so kluge – zu den biblischen Texten geschrieben worden. Dabei reicht oftmals einfach nur der Blick auf den Text und die Botschaft dahinter ist glasklar.

So wie heute mit dem, was bei Markus, im  Kapitel 10, Verse 46 – 49 gesagt wird: „Am Wege saß ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Und als er hörte, dass es Jesus von Nazareth war, fing er an zu schreien und zu sagen: Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Und viele fuhren ihn an, er sollte schweigen. Und Jesus blieb stehen und sprach: Ruft ihn her!“

Einfacher Text, klare Botschaft. Wenn ich Bob Dylan oder Gisbert zu Knyphausen wäre, dann könnte ich ihn sicherlich lyrisch aufbereiten, klangvoller klingen lassen oder mit Kommentaren und weiterführenden Erklärungen ausschmücken. Aber als untersetzter mittelhessischer Halbperser bleibt mir nur zu schweigen und den Text für sich sprechen zu lassen. Damit Sie vielleicht heute noch Jesus hören können, wenn er ruft. Diese Chance sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Autor: Dariush Ghobad


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