Ökonom Jens Südekum: „Für Speckgürtel-Gemeinden ist Corona sicherlich gut“
Play • 37 min
WirtschaftsWoche Chefgespräch

Was macht Städte stark? Im Podcast spricht der Regionalökonom Jens Südekum über die wichtigsten Standortfaktoren der Zukunft, die wirtschaftliche Übermacht des deutschen Südens – und die Chancen der Provinz.

Eine Übersicht über alle Folgen des Chefgesprächs finden Sie hier:

WirtschaftsWoche Online

Spotify

Apple Podcast

Handelsblatt Disrupt
Handelsblatt Disrupt
Sebastian Matthes, Handelsblatt
Sennder-CEO Nothacker: „Wir machen traditionelle Logistiker wie DB Schenker überflüssig“
Das Berliner Logistik-Start-up Sennder ist Deutschlands 14. Einhorn, wie das Handelsblatt diese Woche als erstes berichtete. Das Unternehmen schloss eine Finanzierungsrunde über 160 Millionen Dollar bei einer Bewertung von über einer Milliarde Dollar ab. Damit haben Investoren aus aller Welt insgesamt über 260 Millionen Dollar in das junge Unternehmen gesteckt. Was planen die Berliner mit dem Geld? Wie kommen sie bei der schwierigen Digitalisierung der Branche voran, die immer noch lieber mit Stift Zettel und allenfalls Excel arbeitet? Das erklärt der Gründer und CEO des Unternehmens, David Nothacker, im Podcast Handelsblatt Disrupt. Von der Straße geht es dann auf die Schiene und damit von Berlin nach München: Dort sitzt das Start-up Konux, das KI-gestützten Überwachung von Gleisanlagen entwickelt. Und wenige Wochen nach einem Großauftrag der Deutschen Bahn hat die junge Firma rund 80 Millionen Dollar bei Investoren unter Führung von Sanno Capital eingesammelt. Neu eingestiegen bei dieser Gelegenheit ist auch die Familie Strüngmann mit ihrer Investmentgesellschaft Athos. Die ist unter anderem Großaktionär beim Corona-Impfstoffentwickler Biontech. Im Podcast erklärt Gründer Andreas Kunze, was Konux als nächstes vorhat - und wie er einst den legendären Investor Andy von Bechtolsheim überzeugte, bei ihm einzusteigen. Und am Ende noch ein Gespräch mit Anna Alex, die auch schon das Herren-Bekleidungs-Start-up Outfittery gegründet hat, über ihr neues Unternehmen, das Klima-Start-up Planetly. — Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren. *** https://www.handelsblatt.com/audio/today/
51 min
manager magazin - Der Podcast
manager magazin - Der Podcast
manager magazin
Winter-Lockdown - Desaster für den Handel, Chance für die deutsche Wirtschaft?
mm-Expertin Margret Hucko analysiert, welche Handelskonzepte nach der Pandemie eine Chance haben – und was aus den deutschen Innenstädten noch werden könnte. Immer stärker zeichnet sich ab: Der stationäre Einzelhandel wird noch über Wochen weitgehend geschlossen bleiben. Das wird viele der Firmen, die über Jahre das Bild deutscher Innenstädte geprägt haben, in die Insolvenz treiben. Jüngst mussten die Adler Modemärkte Insolvenz anmelden. Der Handel gehört zu den beschäftigungsstärksten Branchen in Deutschland. Nach Zahlen des Handelsverbands arbeiten rund 3 Millionen Menschen in Deutschland im Handel, etwa zwei Drittel davon in Teilzeit oder Minijobs.   Welche Einzelhändler Überlebenschancen haben und welche nicht, ob es tatsächlich zu einer Verödung der Innenstädte kommen muss und ob sich in der deutschen Wirtschaft für viele Arbeitskräfte nicht viel zukunftsträchtigere Jobs auftun, diskutiert mm-Expertin Margret Hucko mit den Chefredakteuren Sven Clausen und Martin Noé. Weiterführende Links: Drohende Pleitewelle: Wie Einzelhandel noch funktioniert – und wie nicht Marktplatz für Tiere gegen Amazon: "Wir erfinden Fressnapf komplett neu" Neue Horrorszenarien: Bei Galeria Karstadt Kaufhof herrscht schon wieder "Alarmstimmung" Investor Daniel Křetínský: Der Weg zur Metro-Zerschlagung ist fast frei See omnystudio.com/listener for privacy information.
22 min
Aktien Podcast mit Nils Steinkopff - Aktien, Börse, Finanzen und Vermögensaufbau
Aktien Podcast mit Nils Steinkopff - Aktien, Börse, Finanzen und Vermögensaufbau
Nils Steinkopff - Inspiriert durch Warren Buffett, Benjamin Graham, Andre K
Die Gefahren des MSCI World Index
Lerne jetzt wie Investieren funktioniert: https://nilssteinkopff.de/ Zusammenfassung: Moin, Nils hier, in der heutigen Folge werden wir darüber sprechen was der MSCI World ist, wie er sich zusammensetzt, wie die Performance sich aus Portfoliomanagement Sicht in den letzten Jahren entwickelt hat und welche Risiken er birgt. Im Prinzip ist der MSCI World der Versuch die Weltwirtschaft zu repräsentieren, wobei das ganze nur näherungsweise funktioniert. Die Gründe liegen darin, dass man nicht in alle Unternehmen der Welt investieren kann, weil diese entweder nicht alle Börsennotiert, oder nicht groß genug sind. Durch den MSCI World Index werden jedoch die “wichtigsten Länder”, welche sich aus 23 Industrienationen zusammensetzen abgebildet und in diesen dann in die größten Unternehmen investiert, was dazu führt dass aktuell ungefähr 1.600 Unternehmen im MSCI World Index zu finden sind. Diese machen bereits 85% der freien Marktkapitalisierung aus und repräsentieren damit schon einen ordentlichen Teil der gesamten Weltwirtschaft. Was in MSCI World ganz klar fehlt sind Schwellenländer und kleine Unternehmen. Zudem haben wir durch die Marktkapitalisierte Gewichtung immer das Problem, dass große oder teure Unternehmen einfach generell übergewichten. Ein Tesla zum Beispiel stellt aktuell mit 1% des gesamten MSCI World Index dar und ist im Verhältnis zu seinen Gewinnen sehr stark übergewichtet. Diese Verzerrung ist Teil der Marktkapitalisierten Gewichtung, mit der der MSCI World Index aufgebaut wird. Das Gegenteil einer gleichmäßige Gewichtung, bei der man jedes der 1.600 Unternehmen mit dem gleichen Teil gewichten würde, würde dazu führen dass jedes dieser Unternehmen 1/1.600 des MSCI World repräsentiert - doch dem ist nicht so. Dadurch entsteht das Problem, dass jede Blase, jedes Unternehmen das besonders groß ist, auch jedes Land und auch jede Region übergewichtet wird, die gerade besonders stark ist. Die aktuellen Top-10 Positionen des MSCI World Index sind Apple, Microsoft, Amazon, Facebook, Alphabet, Tesla, Johnson Johnson, JP Morgan Chase und Visa im MSCI. Dabei machen Apple mit 4,4%, Microsoft mit 3% und Amazon mit 2,7% bereits 10% des MSCI World Index aus. Auch wenn das derzeit nicht die schlechtesten Unternehmen sind, sei gesagt, dass die Performance eines solchen Index mit der Performance dieser Unternehmen steht und fällt. Interessant ist ebenfalls die Sektorgewichtung im MSCI World, die sich zur Hälfte aus nur drei Branchen, der IT-, der Gesundheitsbranche und Finanzwerten zusammensetzt. Auch sind ein Anteil von 66,1% der Unternehmen im MSCI World aus den USA, was eine leichte regionale Übergewichtung darstellt, die kritisch zu sehen ist, wenn man ein ausgeglichenes Portfolio haben will. Am Ende ist das eine Meinungssache die auf makroökonomischer Ebene bewertet werden, ob die USA die Region ist, die man aus makroökonomischer Sicht als die Gewinnerregion der nächsten Jahre sieht. Wenn man der Meinung ist, ist man gut aufgestellt. Wenn man aber sagt dass die USA gegenüber Asien, Südostasien bzw. der Schwellenländer das Nachsehen haben werden, dann ist die Übergewichtung dort ein bisschen hoch. Man könnte sich natürlich klassisch das Kommersche Weltportfolio angucken und dem Schwellenländer hinzumischen. Das würde zumindest das Problem der regionalen Übergewichtung reduzieren. Das zweite Problem besteht darin, dass kleine Unternehmen ignoriert werden bzw. untergewichtet sind. Um ein ausgeglichenes Portfolio als passives Investment im Bereich der Aktien, bei dem nur die Berücksichtigung der Assetklasse der Aktien, ohne die Beimischung anderer Assets wie Immobilienfonds, Anleihen oder anderer Anlagen mit geringerem Risiko als Aktien (die durchaus sinnvoll wäre), aufzusetzen, könnte man zum Beispiel über das Hinzumischen eines MSCI Emerging Markets oder eines MSCI Europe Small Cap die Gewichtung adjustieren. Wenn man in den USA der Small Cap Untergewichtung entgegenwirken will, kann zum Beispiel der Russell 2000 mit hinzugefügt werden. Dadurch würde die Über- bzw. Untergewichtungen etwas ausgeglichen werden. Ich selbst bin kein Fan von rein statischem passiven Investieren und eher ein Vertreter vom Portfoliomanagement, bei dem geschaut wird, welche makroökonomischen Einflüsse auf nationaler Ebenen bzw. auf staatlicher Ebene stattfinden und passe mein Depot über die nächsten Jahre auch daran an. Dafür ist der MSCI World Index zu unspezifisch als Werkzeug, als dass ich damit Anpassungen in bestimmte Richtungen machen kann. Für das Modell, kein aktives Management, sondern nur ein passives Portfolio zu haben, ist aus meiner Sicht der MSCI World ungleichmäßig gewichtet. Kommers Ansatz in Kombination mit dem MSCI EM ist da schon bessern, wo auch da noch die Small-Caps und Europa untergewichtet sind. Danke fürs Zuhören! - Erfahre mehr auf: https://nilssteinkopff.de/ -------------------- Abonniere mich auf Youtube oder auf iTunes - https://www.youtube.com/c/nilssteinkopff --------------------
11 min
More episodes
Search
Clear search
Close search
Google apps
Main menu