#145 Prokrastination als Traumafolge
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Diese Folge trägt den Titel „Prokrastination als Traumafolge?“ Prokrastination ist ein Phänomen, dass sehr viele Menschen kennen und das Internet ist voll von Blogartikeln und Videos, die Literaturlisten sind lang und deswegen möchte ich mich in dieser Folge auf den möglichen Zusammenhang zwischen Trauma und Prokrastination ganz explizit beziehen. Und jetzt wünsche ich dir viel Freude, wohltuende Inspiration und hilfreiche Erkenntnisse beim Lauschen. 

 

Was ist Prokrastination eigentlich? 

Das zungenbrecherische Wort Prokrastination wird von dem lateinischen Substantiv Procrastinatio hergeleitet, was bedeutet „Aufschub oder Vertagung“. Auf deutsch wird Prokrastination häufig mit „pathologischem Aufschieben“ übersetzt, wobei pathologisch ja der Begriff für krankhaft ist. Prokrastination ist allerdings - das als Information am Rande - nicht in den Diagnose-Manualen, die zum Diagnostizieren bzw. Benennen von Krankheiten verwendet werden, aufgeführt. Es gibt also keinen Diagnoseschlüssel für Prokrastination, aber es gibt zahlreiche Fragebögen, anhand derer man feststellen kann, ob man unter pathologischem Aufschieben leidet.

 

In dieser Folge erfährst Du:

  • warum Prokrastination eine Kompensationsstrategie ist
  • was Prokrastination mit deinem Selbstbild zu tun hat
  • wie Prokrastination als Traumafolgesymptom verstanden werden kann
  • weshalb manche Menschen Sicherheit in destruktivem Verhalten finden
  • welche Auswirkungen Prokrastination haben kann

 

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