Pornosucht: Irgendwann geht’s nicht mehr ohne. Mit Dr. Heike Melzer
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Warum werden Menschen pornosüchtig? Und welche Therapie hilft gegen die Pornosucht?

Es ist eine neue sexuelle Revolution: Noch nie konnten wir uns jederzeit und überall so schnell befriedigen. Online-Pornos sind dank WLAN auf jeder Toilette verfügbar, Hightech-Sextoys lassen mit ihren garantierten Orgasmen jedes zarte Händchen alt aussehen. „Sexuelle Superreize“ nennt unser heutiger Gast diese Angebote: Dr. Heike Melzer ist Sexualtherapeutin in München, sie behandelt Singles und Paare, die mit diesem Überangebot nicht mehr klarkommen. Weil normaler Sex nicht mehr funktioniert. Weil die Arbeit, das Studium, Freundschaften unter der zwanghaften Selbstbefriedigung leiden.
Oder im Rausch die Grenze zum strafbaren Verhalten überschritten wird.

Und es kommen immer mehr Menschen zu ihr. Sexsucht ist inzwischen eine anerkannte Diagnose, nach Schätzungen sind etwa 500.000 Menschen in Deutschland betroffen. Deutlich mehr Männer, aber eben auch Frauen.

Im Gespräch mit Dr. Yael Adler spricht Heike Melzer unter anderem darüber

  • Wer ist besonders anfällig für Pornosucht?
  • Was ist so schlimm an Pornos?
  • Welche Therapie hilft gegen Pornosucht?
  • Warum werden Menschen pornosüchtig?
  • Was passiert, wenn Kinder Pornos schauen?

Weitere Informationen:

Unter dem Hashtag #MyPornMe sprechen unter anderem die Sex-Bloggerin Theresa Lachner und die Pornoproduzentin Paulita Pappel über den gesunden Umgang mit der Lustkonserve: > > > https://www.tk.de/techniker/magazin/lifestyle/special/mypornme-2090006

Die Universität Gießen hat einen Forschungsschwerpunkt Sexsucht eingerichtet – hier werden auch noch Studienteilnehmer und -teilnehmerinnen gesucht.

Die Definition von Sexsucht nach dem neuen Diagnosestandard ICD-11 hier zum Nachlesen

Heike Melzers Buch „Scharfstellung: Die neue sexuelle Revolution“:

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