#054 - Dein Geschenk für die Welt
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Das Beispiel in der heutigen Episode zeigt uns, was zwischenmenschlich geschieht, wenn die wunderbaren Beweggründe, die uns leiten, um zum Wohlergehen anderer beizutragen, nicht als solches benannt werden, sondern durch unklare Sprache nebulös verbleiben. 

Das wunderbare Geschenk, das wir damit einem anderen machen, kann tragischerweise unerkannt bleiben, wenn unser Gegenüber nicht gewohnt ist zwischen den Zeilen zu lesen. Dies führt meist zu Missverständnissen und Unmut auf beiden Seiten. Im schlimmsten Fall kann es dazu führen, dass wir als "Geschenkgeber" resignieren und nicht mehr motiviert sind zum Leben anderer beitragen zu wollen. Wie bedauerlich für beide Parteien! 

Doch was ist geschehen und was hat das mit Sprache zu tun? Und wie kann es uns gelingen sich so mitzuteilen, dass unser Beitrag für die Welt als Geschenk erkannt wird? Dies hört Ihr in der heutigen Folge. ;) 

Übungen:

Sprich Deine Beweggründe aus, die Dein Verhalten für den anderen erklärbar und nachvollziehbar machen. Wenn Du das nächste Mal wütend bist oder andere starke Emotionen hast: Nutze die Lücke bevor Du etwas sagst und überlege, welche Bedürfnisse für Dich gerade unerfüllt sind. Sprich dann aus, worum es Dir geht, damit der andere eine Chance hat Dich zu verstehen. Ein Experiment: Versuche mal beim Lesen einer E-Mail den "Ton" herauslassen und nur den puren Inhalt zu lesen. Was will der Verfasser Dir mitteilen? Welche Bedürfnisse stehen bei ihm dahinter? Experiment 2: Versuche im direkten Gespräch hinten den Ton des Gegenübers, der Dir unangenehm ist, zu hören. Welches Bedürfnis ist bei der Person so im Argen, dass sie zu diesem Tonfall greift? 


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