Christoph Geiser – Chronist und scharfer Beobachter des Zeitgeschehens
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In seinem preisgekrönten Erzählband führt Christoph Geiser das Publikum an ganz unterschiedliche skurrile Orte – darunter ein Park in Berlin, wo eine zertrümmerte Lenin-Statue vergraben ist, der Friedhof San Michele in Venedig, aber auch das aargauische Dorf Rupperswil, Schauplatz eines schrecklichen Verbrechens. In dem «Wir»-Erzähler steckt viel vom 71-jährigen Autor, der in den 1980er Jahren in Berlin lebte und an den Kommunismus glaubte. Geiser empfängt Christina Caprez im Vorgarten seiner Wohnung im Berner Marzili-Quartier. Zwischen Rosensträuchern und einem Feigenbäumchen erzählt er, was ihn am Mehrfachmord im Aargau interessiert hat und warum das Leben für ihn oft erst am Schreibtisch stattfindet.
      — REF: Christoph Geiser, «Verfehlte Orte. Erzählungen», Secession Verlag für Literatur, Zürich, 2019
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